Driven by the sun – von Sonne und Moos

Im August 2017 präsentierte das junge Startup Sono Motors erstmals einen Prototypen seines Solarautos „Sion“ – bei dem vieles anders gemacht wird als bei traditionellen Autoherstellern. So ist der Fünfsitzer mit 7,5 Quadratmetern Solarzellen bedeckt, die im Idealfall pro Tag genug Strom für 30 Fahrkilometer liefern. Innen soll ein Moosfilter Feinstaub binden, mit dem Sion-Autoakku lässt sich per Schuko-Stecker auch ein Elektrogrill betreiben – oder ein anderes Elektrofahrzeug laden. Mit einer Batterieladung fährt der Wagen 250 Kilometer weit – und das zum Günstig-Preis. Denn der Sion soll zum Marktstart 2019 inklusive Batterie nur rund 20.000 Euro kosten.

Islandmoos als Feinstaubfilter

Wir sind gespannt. Jetzt müssen die drei Sono-Gründer aus München (und, oha, eine Frau ist dabei) das Auto nur noch produzieren, damit wir es auf die Strasse bringen.

Wir finden das Konzept und den Prototypen so spannend, dass wir nun endlich auch unsere Reservierung getätigt haben. Damit sind wir nun Sion-Vorbesteller Nr. 6796. Denn so viele Vorbestellungen hat das Team von Sono Motors bereits mit heutigem Stand eingesammelt und täglich werden es mehr. Wir glauben daran, dass der Sion ein Elektroauto ist, mit dem die Welt wieder ein wenig verändert wird und wir dem Ziel einer nachhaltigen Mobilität näher kommen!

Eine neue Bewegung?

Es geht los. „Die Idee ist gut. Der Zeitpunkt ist richtig gewählt. Das Bedürfnis nach tief greifender Veränderung ist riesig.
Aufbruch aus dem Elfenbeinturm in die Wirklichkeit! – das ist das Gebot der Stunde.“

Aufstehen heisst die neue, ausserparlamentarische Sammlungsbewegung.

Es gibt einen Kulturkampf von rechts. Wir sollten jede Idee ernst nehmen, die sich dem entgegenstellt.“

bangalor.de wird diese neue Bewegung im Auge behalten und bald mehr berichten.

Kleine Meerjungfrau erregt Massenauflauf in Kopenhagen

So unschuldig sie da sitzt und unscheinbar aussieht. Trotzdem will jeder, der nach Kopenhagen kommt, diese Skulptur am Hafen von Kopenhagen sehen. Hätte Hans Christian Andersen das vorher gewusst, hätte er sie in seinem Märchen wohl nicht zum Star gemacht.

Ansonsten ist Kopenhagen für uns der schönste Stop auf unserer Reise, wenn auch der letzte, bevor es zurück nach Warnemünde geht.

Im Rosenberg Park stand das – genau – das Rosenberg Schloss.

Tipp für leckere Eiscreme am Hafen. Im Waffelbageren gibt es die besten selbstgemachten Waffeln und Eiscreme Dänemarks, so heisst es. 🙂

Prost – natürlich mit Tuborg Bier.

Nun geht es back home. Warnemünde ist unser letztes Ziel, welches auch der Start unserer Reise war. Um 8 Uhr müssen wir schon unsere Kabinen räumen. Nach dem Frühstück geht es zur Ausschiffung. Um 9:30 Uhr verlassen wir die MSC Orchestra. Wollen wir wiederkommen? Wer weiss?

Kurioses und Wissenswertes zum Leben an Board

Das Schiff ist schon wie ein eigener kleiner Planet. Es gibt diverse Essensäle, Bistros und Bars. Das ist zu erwarten.

Aber es gibt auch ein kleines Krankenhaus (Medical Center), ein Casino, ein Fitness und Wellness Center mit angrenzendem Spa und Sauna Bereich sowie eine Disco im Heck. Als Krönung befindet sich im Bug des Schiffs das Covent Garden Theatre, welches sich als vollwertiges Konzerthaus über drei Etagen erstreckt. Hier mal ein Ausschnitt aus Deck 6.

Ungefähr vier Decks dienen damit dem Entertainment und natürlich auch dem weiteren Konsum der zahlenden Gäste. Eine Shopping Mall bietet alles, was das Herz begehrt. Nach ein, zwei Tagen hat man sich an die ständigen, nur leicht aufdringlichen Offerten an Board aber gewöhnt. Wer dass locker nimmt und auch mal nein sagen kann, wird das Flair auf dem Schiff trotz Massenabfertigung geniessen können. Das Personal ist immer nett und auf dem Schiff gibt es immer versteckte Ecken, in denen man auch mal in Ruhe verweilen kann. Interessant zum Beispiel der Cigar Room, der Card Room oder die Schiffsbibliothek.

Generell ist zu sagen, dass man vom Angebot der aktuellen Tagesaktivitäten insbesondere am Anfang der Kreuzfahrt erschlagen wird. Man wird auch nicht in einer Woche alles durchprobiert haben.

Die Hitzeperiode in der Woche führte bisher zu einer flachen See ohne Seegang. Damit entfiel das Thema Seekrankheit komplett. Im Gegenteil, man vergaß oft, dass man sich ja auf einem Schiff befindet.

Trotz überfülltem Sonnendeck bei dem hervorragend schönen Wetter konnte man doch immer eine Liege erwischen. Die Getränkepreise sind ok, auch wenn man oft darauf hingewiesen wird, ein sogenanntes Drinkpackage zu kaufen, was sich aber nicht wirklich als Kostenersparnis erweist. Wir hatten ausser dem Wasserpaket keine anderen Getränkepakete gebucht, sondern haben immer einzeln quer durch die Getränkekarte bestellt und sind damit auch prima klar gekommen.

Der heutige Tag ist ein kompletter Tag auf See. Morgen laufen wir Kopenhagen, Dänemark an.

Petrograd – Leningrad

oder St. Petersburg, wie es derzeit heisst, hat uns doch sehr überrascht.

Allein schon der neue Kreuzfahrthafen ist gigantisch, auch wenn sich die Parkplatzsuche unter Kreuzfahrtschiffen als durchaus schwierig gestalten kann.

In St. Petersburg ist die Fahrt mit der Metro eher Pflicht, wie auch der Weg in die tiefgelegenen Stationen.

Der obligatorische Besuch auf einem russischen Bauernmarkt gehört dazu.

Nikolaus der I., getragen nur von den zwei! Beinen seines Pferdes.

Und schon müssen wir weiter.

Next stop: Tallin, Estland.

Erster Tag auf See

Wir steigen in Warnemünde aus dem Zug und sehen folgendes imposantes Bild.

Direkt neben dem Bahnhof parkt die MSC Orchestra und wartet schon. Nach dem ersten Grössenschock nehmen wir erstmal ein erfrischendes Bad in der Ostsee, bevor wir uns entscheiden einzuschiffen. Onboarding/Embarquement completed. Obligatorische Seenotrettungsübung done.

Wir sind drauf auf dem Pott.

Und verlassen Warnemünde gen Helsinki, Finnland.

Wo ist das Schiff?

Über vesselfinder.com könnt Ihr Euch hier die aktuelle Position der MSC Orchestra anzeigen lassen. Somit wisst Ihr immer, wo wir gerade sind.

Noch sind wir allerdings gar nicht auf dem Schiff, sondern sitzen im völlig überfüllten Ostsee-Regionalexpress RE 5 nach Rostock. Gut, dass wir keine Fahrräder mit dabei haben. Die stapeln sich hier im Zug gerade heftig.

Ist das jetzt Backbord?

Wir schauen nach: Backbord (Abkürzung: Bb) bezeichnet, vom Heck zum Bug gesehen, die linke Seite eines Wasser-, Luft- oder Raumfahrzeugs. Die rechte Seite wird mit Steuerbord (Abkürzung: Stb) bezeichnet.

Gut, dann sind wir ja bestens vorbereitet – für unsere erste Kreuzfahrt. Oh, ja. Wir wagen es. Und zwar mit einem Riesenpott, der MSC Orchestra.

16 Bars auf 16 Decks – die MSC Orchestra

Knapp 294 m lang und mehr als 32m breit und mit mehr als 3000 Personen an Bord. Ein schwimmender Club-Party-Wellness-Erlebnis-Dampfer.

Und hier geht´s lang:

Unsere Cruise-Strecke

Weitere Berichte und Fotos – hier in Kürze.