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Die Herbsternte

In diesem Jahr erhielten wir von unseren lieben Gartennachbarn eine kleine Kürbispflanze. Spontan wurde diese an einen relativ freien Platz eingesetzt. Umgeben von Johannesbeere, Mais, Stachelbeere und Erdbeeren. Die anderen Stellen waren bereits mit Kartoffel und Gurke belegt. Also einfach rein und abwarten. Kürbis wuchs und breitete sich aus. Da erinnerte ich mich wieder wie gross doch Kürbispflanzen werden können und beobachtete besorgt ihr Wachstum. Doch da. Sie blühte und trug drei Kürbisse. Wow…aber was ist das. Die sind ja (noch) grün. „Mama, werden die noch orange?“. Ich wusste es nicht. Da fragte ich mich, ob es denn überhaupt Bauernkürbisse sind. Gerillte Form, grün und eigentlich ganz hübsch.

Muskatkürbis

Die Kinder freuten sich schon darauf einen Kürbis aus unseren Garten für Halloween zu gestalten. Ich zweifelte, ob das klappen wird.

Dann war es soweit. Wir ernteten. Frost steht vor der Tür und eine Freundin empfahl vorher das Gemüse rein zu holen. Wegen den in letzten Tagen anhaltenden Regen platzte die grüne Schale leicht auf, doch für unsere Zwecke sicherlich noch nutzbar.

Muskatkürbis, Äpfel, Sonnenblumen

Der Apfelbaum in der Nähe wurde ebenfalls von seiner Last befreit und die Sonnenblume (keine Ahnung wer oder was die ausgesät hat) trug auch prächtige Kolben. Eine Schubkarre voll mit Gemüse, Obst und Vogelfutter mussten nun eingekellert werden.

Kurz vor Abfahrt beobachteten wir eine letzte Biene in ihrer Arbeit. Wer findet sie im Suchbild?

Suchbild Herbstbiene

Ganz nah haben wir sie auch erwischt.

Herbstbiene

Frühling lässt grüssen

Die gefährliche Jahreszeit hat begonnen. Die Blumen schiessen, die Bäume treiben aus und die Insekten sind auf Nektarjagd. Aber schön ist er schon…der Frühling.

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Bei nur sechs Grad genossen wir jedoch die Sonne und buddelten im Beet.

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Unweit dieser Stelle wurden im letzten Jahr Ostereier entdeckt. Ob sich dieser Fund auch in diesem Jahr wieder ereignet?

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Dank guter Pflege unserer Ältesten konnten die ersten Osterboten aufgenommen werden.

Patchwork für die Gartenbank

In der dunklen Jahreszeit habe ich meine alte Maschine, die 8280 Singer mit 85 W, wieder entdeckt.

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Spontan entschloss ich mich mit Stoffresten die Gartenbank aufzumöbeln. Mit kleinen selbstgemalten Bildern von den Kinder auf Vorhangstoff wird ein Patchworkmuster gezaubert. Die Rückseite ist mit Teppichstopper vernäht, damit das Kissen nicht verrutscht. Zum Schluss noch Knöpfe angebracht, damit der Bezug auch gewaschen oder Schaumstoff ausgewechselt werden kann. Aus alt mach neu!
Vorher:

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Nachher:

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Ausflugstipp „SeeLodge Kremmen“

Trotz grauem, tristem Oktoberwetter hatten wir heute einen schönen Ausflug unternommen. Ein wenig versteckt und direkt am See befindet sich die SeeLodge Kremmen.

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Ein Besuch im Sommer sicherlich lohnenswerter, denn die verschlossenen Strandhütten lassen Bistro und Aussengrill vermuten. Auch bietet der See einen Sandstrand und auf eigene Gefahr kann sogar gebadet werden.

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Ruhig und idyllisch.

Leider war das Essen nicht wie erwartet. Wir mussten die Vorsuppe stornieren lassen. Aber mit Kuchen, Kaffee und Eis liessen wir es uns im gemütlichem Restaurant gut gehen.

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Und wie lief es mit meiner „Roten Lady“? Wie geschmiert! 145 km über glatter Bundesstraße, ostdeutschem Panzerweg, schwarzem Schotter und glitschigem Kopfsteinpflaster. Nur der Nieselregen störte.

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Der erste Ausritt

Die Sonne scheint golden auf die herabfallenden Blätter. Der Wind spielt mit dem Laub auf dem Asphalt und drei Motorräder brausen heran und wirbeln die Herbstboten durcheinander. Viele herrliche Szenen zogen heute an mir vorbei. Schwäne auf glitzernden Seen, Wildgänse die sich für den Winterflug sammelten und ein aufgender Mond zur frühen Abendstunde über Baumwipfeln. Herrlich romantisch und kitschig.

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Aber das Beste an den Szenen war, dass ich dies mit meiner wundervollen „Roten Lady“ erlebte: meiner niegelnagelneuen BMW F 800 GS Adventure – seit 2 Tagen in meinem Besitz.

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220 Kilometer von Berlin nach Niederfinow zum Werbellinsee und zurück über Strausberg. Und nicht allein. Ich hatte hervorragenden Begleitschutz von einer BMW R 1200 GS und einer KTM 690 Enduro. Es war eine großartige Tour, die ich mit Sicherheit nicht vergessen werde.

Schnecke ist nicht gleich Schnecke

Ein ständiger Kampf gegen Schnecken

Es gibt die kleinen süsses Schnirkelschnecken, die jedes Kind liebevoll sammelt und schon manchmal freudestrahlend auf den Frühstückstisch setzte.

Dann gibt es die wundervollen, grossen Weinbergschnecken, die meine Kindheitserinnerung in Uromas grossen Himbeersträuchern weckte.

Doch dann, gibt es die gemeingefährlichen, schmierigen und nervtötenden Nacktschnecken. Da diese nichtmal Vögel fressen, benötigen sie kein Häuschen als Schutzfunktion. Ich glaube, dass ich wohl derzeit die einzige Kleingärtnerin unserer Anlage bin, die NOCH nicht Schneckenkorn ausgebracht hat. Ich vertraue auf das gute alte Messer und einen chirurgisch perfekten schnellen Schnitt. OK, es scheint sehr aufwändig und alle Plagegeister werden nicht erwischt, doch ich glaube an „Abschreckung“.

Meine Versuche
Meine sogenannten Tipps sind nicht wirklich ernst gemeint, sondern spiegeln einen Teil meiner Verzweiflung wider.

Tipp 1 – Dezimierung & Abschreckung

  • bei Feuchtigkeit wie Regen oder Morgentau zuerst Schnecken absammeln
  • Schneckenmesser (zweckentfremdetes Schälmesser) nutzen
  • Schneckenleichen strategisch günstig positionieren

Tipp 2 – Ablenkung
Neben Salat pflanzte ich Kohlrabi. Jetzt wird der Salat in Ruhe gelassen. Der absolute Renner sind jedoch Blumenkohlpflänzchen.

Tipp 3 – Kaffeesatz
Ich testete vor einigen Tagen einen uralten Trick. Kaffeesatz rund um das Blumenkohl-Pflänzchen gestreut. Testgruppe 1 besteht aus zwei Pflänzchen mit Kaffeesatzkranz. Testgruppe 2 besteht aus Pflänzchen ohne Kaffeesatz-Dünger. Schon nach einer Woche konnte ich deutliche Fressspuren an den unbehandelten Pflanzen erkennen. Die behandelten hatten ebenfalls kleine Spuren, waren jedoch nicht so stark befallen wie Testgruppe 2. Aktuell glaube ich fest an einen Erfolg. Leider benötige ich jedoch pro Pflanze ca. 6 Tassen Kaffee.

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