Archiv der Kategorie: Technik

Driven by the sun – von Sonne und Moos

Im August 2017 präsentierte das junge Startup Sono Motors erstmals einen Prototypen seines Solarautos „Sion“ – bei dem vieles anders gemacht wird als bei traditionellen Autoherstellern. So ist der Fünfsitzer mit 7,5 Quadratmetern Solarzellen bedeckt, die im Idealfall pro Tag genug Strom für 30 Fahrkilometer liefern. Innen soll ein Moosfilter Feinstaub binden, mit dem Sion-Autoakku lässt sich per Schuko-Stecker auch ein Elektrogrill betreiben – oder ein anderes Elektrofahrzeug laden. Mit einer Batterieladung fährt der Wagen 250 Kilometer weit – und das zum Günstig-Preis. Denn der Sion soll zum Marktstart 2019 inklusive Batterie nur rund 20.000 Euro kosten.

Islandmoos als Feinstaubfilter

Wir sind gespannt. Jetzt müssen die drei Sono-Gründer aus München (und, oha, eine Frau ist dabei) das Auto nur noch produzieren, damit wir es auf die Strasse bringen.

Wir finden das Konzept und den Prototypen so spannend, dass wir nun endlich auch unsere Reservierung getätigt haben. Damit sind wir nun Sion-Vorbesteller Nr. 6796. Denn so viele Vorbestellungen hat das Team von Sono Motors bereits mit heutigem Stand eingesammelt und täglich werden es mehr. Wir glauben daran, dass der Sion ein Elektroauto ist, mit dem die Welt wieder ein wenig verändert wird und wir dem Ziel einer nachhaltigen Mobilität näher kommen!

Juice, wir brauchen mehr Juice

Fertig gebaut, aber noch nicht zugelassen.

Während unser Stromer nun mittlerweile fertig zusammengebaut wurde, warten wir also auf die Zulassung. Das kann in Berlin dann schon mal 3 Wochen dauern. Willkommen im Verwaltungsland Berlin. Ein Elektro-Kennzeichen mit der besonderen Endung „E“ wird es trotzdem werden. Wir nutzen die Zeit, um uns mit Ladeinfrastruktur und -equipment zu beschäftigen. Als quasi Notladehilfe für unterwegs haben wir uns für den Juice Booster 2 der Juice Technology AG entschieden.

Juice Booster 2

Dieser handliche Zylinder mit entsprechendem Adapterkabel fungiert als mobile Wallbox für unterwegs, falls doch mal keine passende Ladesäule vorhanden ist oder man unerwartet vor einer Defekten steht. Zahlreiche Adapterkabel für 16A, 32A CEE in rot und blau (einigen als Campingstecker bekannt) sowie ein Typ 2 Stecker lassen uns im Notfall auch an jeder Industrie-Kraftstromsteckdose eines Bauern- oder Gasthofes laden. Vollautomatische Ladestromerkennung inklusive. Der Juice Booster 2 und seine Adapter passen samt 10 Meter Verlängerungskabel unter die Fronthaube unseres Stromers. Dann kann es ja losgehen. Moment, ach ja, da fehlt ja noch was. Das Auto.

 

Born Electric – unser Stromer wird gebaut

Nachhaltig produziert und zu 95% recyclebar. 53 Plastikflaschen mussten allein für die Sitzbezüge herhalten, um zusammen mit Naturwolle den Innenraum zu verschönern. Schnell nachwachsendes Eukalyptusholz findet sich auf der Oberfläche der Frontarmaturen.  Die Pflanze Hibiscus cannabinus, aus der Gattung der Malve, besser bekannt als Kenaf, dient in einem Kenaf-Kunststoff-Verbund als Türträger und Abdeckung für die Instrumententafel. Die Fahrzeugstruktur besteht aus leichtem Karbonfaserverbund, das Chassis ist komplett aus Aluminium, die Karosserie aus Kunststoff.

Im Video oben seht ihr den vereinfachten Bauprozess. Unser Stromer verzichtet auf den benzinbetriebenen Range Extender und wird damit noch leichter und somit 100% elektrisch.

In Leipzig wird alles zusammengebaut. Der komplette Produktionsprozess ab Chassis in allen ausführlichen  Details hier:

Und so wird das Battery Module zusammengebaut:

 

Wir wagen es – Going electric

Wer sich zuerst bewegt, bewegt die Welt.

Die Welt ist in Bewegung. Wir sind in Bewegung. Und Bewegung bringt immer etwas Spannendes mit sich: Veränderung.

Was wollen wir? Wie denken wir in Zukunft über unsere Mobilität nach? Was ist wirklich nachhaltig?

Uns führt dieser Weg erstmals in die nachhaltige Mobilität. Wir wollen kein „Auto“. Kein Hybrid. Kein Range Extender. Wir wollen mehr als das. Den Beweis, wie sich Nachhaltigkeit und pure elektrische Fahrfreude perfekt ergänzen.

Versuchen wir immer noch das jetzige Verbrenner-Mobilitätsdenken einfach mit einem „Öko-E-Antrieb“ zu versehen? Deshalb wollen alle 800 km elektrische Reichweite und superschnelle Ladeleistung?

Downsizing und die Reduzierung von Fahrten und Fahrzeugen ist noch wenig in den Köpfen vorhanden. Ein „weiter so“, nur eben elektrisch, wird nicht funktionieren und sollte auch nicht gefördert werden.

Wir sind bereit für die leise Revolution. 100 Prozent elektrisch.

Jetzt ist die Zeit, voranzugehen. Layla und Bangalor werden Pioniere der ultimativen Elektromobiliät, ohne wenn und aber.

Denn Pionieren stehen alle Wege offen.

Wir haben heute bestellt. Bleibt dran, in Kürze mehr…

Bangalor eingeladen zum ROG-Event: „Join the Republic | ASUS ROG“ in Berlin

http://www.asus-rog.de/event2017/rogday

Schaun wir mal. Einladung nur auf Bewerbung. Neueste Hardware, neueste Spiele, alles zum Anfassen. Und danach eine After-Show Party. Das klingt ja interessant. Bilder folgen.

Ab 15 Uhr auch im Livestream über ROG.

Hier nun die Bilder:

Nett hier
Casemodding mit RGB Show an jeder Station
Playing Elex
Hier kümmert man sich noch um Gamer
Das neue Maximus Ranger IX Motherboard mit eingebauter Wasserkühlung. Lechz.
Und wieder RGB Lighting vom Feinsten.
Göttin Poseidon ist auch hier… und Bangalor
Und nochmal ein Casemod in Lila

Euer Bangalor

Republic of Gamers

Back to the drum – von Knöpfen, Tasten und Reglern, die Musik machen

Roland AIRA Rhythm Performer TR-8 und Voice Transformer VT-3

Ich halte den Artikel hier absichtlich kurz und lasse eher die Musik sprechen. Als langjähriger Besitzer einer (auch schon legendären) Roland MC-303 Groovebox und in Ehrfurcht vor den nun schon 30 Jahre alten analogen Drumsequenzern TR-909 und TR-808 von Roland, die zu horrenden Preisen in rarer Stückzahl manchmal noch angeboten werden, hat Roland doch mal wieder was Altes neu aufgelegt. Und das richtig gut. Die AIRA Series. Und davon den TR-8 und VT-3, die nun auch meinen Instrumenten-Fuhrpark bereichern. Da die meisten Personen wohl noch nie von Roland und den oben genannten Ziffernabkürzungen gehört haben, hier nun die Erklärung in Form von Musik. Und KiNK kann es super präsentieren. Viel Spass.


Und hier nochmal die Einbindung einer TR-8 in ein Live-DJ Set von KiNK:

Internet elektrisiert – die Steckdose wird schnell

Powerline 1220 E von Fritz!

Schon seit langem gibt es nicht nur Strom aus der Steckdose, sondern auch Internet. Nennen wir es korrekterweise auch mal richtig: LAN-Netzwerk. Steht der Router im Keller, der smarte TV im Dachgeschoss und der Daddel-PC gleich mit, hat ein WLAN selbst mit eingebautem Repeater so seine Mühe ohne Geschwindigkeitsverluste durch alle Hindernisse hindurch nach oben zu kommen. So ein Powerline Adapter (andere Hersteller nennen ihn dlan oder powerlan) gibt die Möglichkeit, das Netzwerksignal (und damit auch das Internet) über die heimische Stromleitung im Hause zu schicken. Galten früher noch FI-Schutzschalter, unterschiedliche Stromkreise oder getrennte Phasen als unüberwindliche Hindernisse und damit als No-Go für so ein System, sind die heutigen Powerline Adapter schon enorm weiterentwickelt. Es reicht sogar schon, wenn die Stromkabel der unterschiedlichen Stromkreise einige Meter nebeneinander verlaufen. Dann springt das Signal einfach auf das parallele Kabel. Am 1220 E ist auch gleich eine Steckdose eingebaut. Denn am besten steckt man den Powerline-Adapter immer noch direkt in die Wandsteckdose. Da diese jedoch immer rar im Zimmer vorhanden sind, schleift die integrierte Steckdose des Powerline Adapter dank Netzfilter auch weiterhin den Strom selbst an uber Mehrfachsteckdose angeschlossene Verbraucher.

In unserem Test waren wir äusserst überrascht. Das ein Signal zustandekommen würde, daran hatten wir nicht gezweifelt. Unser Router steht im Erdgeschoss, der Test-PC im Dachgeschoss. In Sachen Bandbreite übertraf Powerline alle unsere Erwartungen. Von unseren 100 Mbit/s, die am Router ankommen, tansportierte das Wlan ca. 30 Mbit/s. Der Powerline 1220 E schaffte zwischen 80 und 90 Mbit/s. Und stabil.

Test erfolgreich bestanden.

Am Powerline 1220 E befinden sich zwei LAN Buchsen, an die wir PC und NAS angeschlossen haben. Wer ein weiteres WLAN am Adapter haben will und ihn  somit als weiteren Access Point nutzen will, greift zum 1240 E. Der wiederum hat jedoch keine integrierte Steckdose.

Wechsel von Fritz!Box 7390 auf 7490

Schnelles Gespann – Router 7490 und Repeater 1750E

2017 steht ganz im Zeichen der Erneuerung unserer Home-Netzwerk Infrastruktur. Nachdem der rote Riese uns nun mit einem Vector VDSL 100Mbit Anschluss beglückt hat, der sogar stabil und schnell funktioniert, kümmern wir uns nun um die Erneuerung unserer hausinternen Vernetzung. 

Zunächst kommt die neue FRITZ!Box 7490 ins Spiel. Sie ersetzt als Basisstation unsere eigentlich bisher super funktionierende 7390. Allerdings surfen wir jetzt über das neue WLAN-ac Netz und es gibt viele, kleine Verbesserungen im Detail, wenn man nur mal die bessere Einbindung von Repeatern, die grosszügigere Ausleuchtung im WLAN Bereich oder die wesentlich einfache Einrichtung der Kindersicherung benennt. Der Wechsel lief unproblematisch. Alle Einstellungen der 7390 wurden in einer Sicherungsdatei gespeichert und von der 7490 problemlos übernommen. Lediglich die zwei DECT Telefone mussten per Knopfdruck nochmal neu mit der 7490 verbunden werden.

Auch der bisherige FRITZ!WLAN Repeater N/G wurde nun durch einen ac-fähigen 1750E mit Crossbanding ersetzt, was ebenfalls problemlos durchgeführt werden konnte. Die theoretische Geschwindigkeit von 1300 Mbit/s ist natürlich nur Marketing. Man sollte hier mit 30 bis 40% dieses Werbewertes rechnen.

Alles war nach 15 Minuten erledigt, die zur Verfügung stehende Bandbreite direkt an der FRITZ!Box wurde auch nochmal durch das bessere Vectorhandling um einige Mbit/s erhöht.

Problemfall bleibt das Dachgeschoss. Auch wenn der neue WLAN Repeater jetzt vernünftige Datendurchsätze bringt, behindern Decken, Wände und sonstige elektronische Störenfriede eine schnellere Durchleitung des Funksignals. Zum bequemen Surfen und Mailen reicht es allemal. Doch grosse Downloads erfordern mehr Datendurchsatz, insbesondere im Dachgeschoss, denn da steht unsere PC Zentrale.

Abhilfe soll hier mittels Heimnetz über die Stromleitung, also über einen Powerline Adapter geschaffen werden. Als Powerline Adapter soll ein Set aus 1220E ebenfalls von Fritz! dienen. Der Adapter hat LAN Anschlüsse, somit bei erfolgreicher Funktionalität dann auch der Home NAS Server ins DG wandern wird. Des Weiteren büßt man keine Wandsteckdose ein, in die ja der 1220 E steckt, da dieser wiederum selber eine Steckdose mit Netzfilter hat. An den Powerline Adapter können somit weitere Verbraucher sogar über Mehrfachsteckdosen angeschlossen werden. Wir prüfen das nun in den nächsten Tagen und geben hierzu nochmal Feeback.