Der Weg ist das Ziel – und der Polarkreis

NorwegenRoute

Nach einigen Überarbeitungen, hier nun die finale Strecke:

Day 1: Berlin, (D) – Fährhafen Hirtshals, Dänemark (DK); 825 km

Day 2: Hirtshals, DK – Fähre (Fjordline) nach Fährhafen Langesund – dann auf E16 nach Kongsvegen, Norwegen (NO); ca. 297 km (ohne Fähre)

Day 3:  Kongsvegen, E16, (NO) – Ulsberg, (NO); ca. 385 km

Day 4: Ulsberg, (NO) – Rossvatnet (NO); ca. 511 km

Day 5: Rossvatnet (NO) – Arctic Circle (Polarkreis) – Hemavan (Schweden) – Leira (NO); ca. 459 km

Day 6: Leira (NO) – Tommervag (NO); ca. 519 km

Day 7: Tommervag (NO) – Westkapp (NO);  ca. 427 km

Day 8: Westkapp (NO) – Tindevegen (NO); ca. 449 km

Day 9: Tindevegen (NO) – Fährhafen Stavanger  (NO); 317 km

Day 10: Fährhafen Hirtshals (DK) – Berlin (D); nochmal 825km zurück.

Es erwarten uns ca. 190 km reine Schotter- und Geländepassagen meist auf Gebirgspässen und zahlreiche Fährpassagen zum Fjordhopping.

Gesamtdistanz: ca. 5.400 km.

60 kg Gepäck müssen aufs Bike – Road to Norwegen

So, nun ist alles final gepackt und es ist doch etwas mehr geworden, als ursprünglich geplant. Das Pferdchen ist gewaschen und gestriegelt. Luftdruck in den Reifen erhöht, Fahrwerk auf maximale Beladung eingestellt. Jetzt muss ich nur noch all das Zeug aufs Bike kriegen.

Gut, dass ich vor zwei Wochen schon mal probegepackt habe. Noch einmal schlafen…und nicht vergessen, den Trinkrucksack vorher aufzufüllen. Wasser ist kostbar.

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Schnecke ist nicht gleich Schnecke

Ein ständiger Kampf gegen Schnecken

Es gibt die kleinen süsses Schnirkelschnecken, die jedes Kind liebevoll sammelt und schon manchmal freudestrahlend auf den Frühstückstisch setzte.

Dann gibt es die wundervollen, grossen Weinbergschnecken, die meine Kindheitserinnerung in Uromas grossen Himbeersträuchern weckte.

Doch dann, gibt es die gemeingefährlichen, schmierigen und nervtötenden Nacktschnecken. Da diese nichtmal Vögel fressen, benötigen sie kein Häuschen als Schutzfunktion. Ich glaube, dass ich wohl derzeit die einzige Kleingärtnerin unserer Anlage bin, die NOCH nicht Schneckenkorn ausgebracht hat. Ich vertraue auf das gute alte Messer und einen chirurgisch perfekten schnellen Schnitt. OK, es scheint sehr aufwändig und alle Plagegeister werden nicht erwischt, doch ich glaube an „Abschreckung“.

Meine Versuche
Meine sogenannten Tipps sind nicht wirklich ernst gemeint, sondern spiegeln einen Teil meiner Verzweiflung wider.

Tipp 1 – Dezimierung & Abschreckung

  • bei Feuchtigkeit wie Regen oder Morgentau zuerst Schnecken absammeln
  • Schneckenmesser (zweckentfremdetes Schälmesser) nutzen
  • Schneckenleichen strategisch günstig positionieren

Tipp 2 – Ablenkung
Neben Salat pflanzte ich Kohlrabi. Jetzt wird der Salat in Ruhe gelassen. Der absolute Renner sind jedoch Blumenkohlpflänzchen.

Tipp 3 – Kaffeesatz
Ich testete vor einigen Tagen einen uralten Trick. Kaffeesatz rund um das Blumenkohl-Pflänzchen gestreut. Testgruppe 1 besteht aus zwei Pflänzchen mit Kaffeesatzkranz. Testgruppe 2 besteht aus Pflänzchen ohne Kaffeesatz-Dünger. Schon nach einer Woche konnte ich deutliche Fressspuren an den unbehandelten Pflanzen erkennen. Die behandelten hatten ebenfalls kleine Spuren, waren jedoch nicht so stark befallen wie Testgruppe 2. Aktuell glaube ich fest an einen Erfolg. Leider benötige ich jedoch pro Pflanze ca. 6 Tassen Kaffee.

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