Schnecke ist nicht gleich Schnecke

Ein ständiger Kampf gegen Schnecken

Es gibt die kleinen süsses Schnirkelschnecken, die jedes Kind liebevoll sammelt und schon manchmal freudestrahlend auf den Frühstückstisch setzte.

Dann gibt es die wundervollen, grossen Weinbergschnecken, die meine Kindheitserinnerung in Uromas grossen Himbeersträuchern weckte.

Doch dann, gibt es die gemeingefährlichen, schmierigen und nervtötenden Nacktschnecken. Da diese nichtmal Vögel fressen, benötigen sie kein Häuschen als Schutzfunktion. Ich glaube, dass ich wohl derzeit die einzige Kleingärtnerin unserer Anlage bin, die NOCH nicht Schneckenkorn ausgebracht hat. Ich vertraue auf das gute alte Messer und einen chirurgisch perfekten schnellen Schnitt. OK, es scheint sehr aufwändig und alle Plagegeister werden nicht erwischt, doch ich glaube an „Abschreckung“.

Meine Versuche
Meine sogenannten Tipps sind nicht wirklich ernst gemeint, sondern spiegeln einen Teil meiner Verzweiflung wider.

Tipp 1 – Dezimierung & Abschreckung

  • bei Feuchtigkeit wie Regen oder Morgentau zuerst Schnecken absammeln
  • Schneckenmesser (zweckentfremdetes Schälmesser) nutzen
  • Schneckenleichen strategisch günstig positionieren

Tipp 2 – Ablenkung
Neben Salat pflanzte ich Kohlrabi. Jetzt wird der Salat in Ruhe gelassen. Der absolute Renner sind jedoch Blumenkohlpflänzchen.

Tipp 3 – Kaffeesatz
Ich testete vor einigen Tagen einen uralten Trick. Kaffeesatz rund um das Blumenkohl-Pflänzchen gestreut. Testgruppe 1 besteht aus zwei Pflänzchen mit Kaffeesatzkranz. Testgruppe 2 besteht aus Pflänzchen ohne Kaffeesatz-Dünger. Schon nach einer Woche konnte ich deutliche Fressspuren an den unbehandelten Pflanzen erkennen. Die behandelten hatten ebenfalls kleine Spuren, waren jedoch nicht so stark befallen wie Testgruppe 2. Aktuell glaube ich fest an einen Erfolg. Leider benötige ich jedoch pro Pflanze ca. 6 Tassen Kaffee.

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Apfelernte

Berlin, 31. August 2014

Unser alter Apfelbaum hatte im Frühling wunderschöne Blüten. Üppig und von Bienen viel umschwärmt, war er der König des Gartens. Daher nicht sonderlich überraschend die reichen Ansätze kleiner Äpfelchen. Ich über legte sogar schon, wo ich denn nur eine Stütze für die Äste herbekomme. Bei der zu erwartenden Ernte müssen mindestens vier Pfähle eingesetzt werden.

Dann eines Tages verlor unser Baum zahlreiche kleine Äpfelchen. Na gut, ich hatte ja viel darüber gelesen, dass Obstbäume einen Teil verlieren um Kraft für die Auslese zu sammeln. Dann eben nur noch zwei Pfähle.

Am nächsten Wochenende hatte ich noch einige faulige Äpfel aus dem Baum entfernt. Und es wurden immer weniger. Eimerweise entsorgte ich Apfel für Apfel. Der Apfelwickler hatte ein neues zu Hause gefunden. Pfähle waren nicht notwendig.

Doch einer, ganz oben in der Baumkrone, kämpfte er: Der letzte goldene, prachtvolle Apfel. Heute hatte ich ihn geerntet und den Verzehr mit der Familie zelebriert. Lecker war er.

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Ich weiss jedoch nicht welche Sorte es ist. Wer kann helfen?

Hovercraft auf der Datenautobahn – mobiles LTE in der Praxis

Da ist er nun. Meine neuer und erster, mobiler Hotspot – der Huawei e5372.

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Für alle, die nicht wissen, was dieses kleine weiße Kästchen macht. Nun, zu allererst empfängt es LTE, also den schnellen Datenfunk im 4G Netz. Das kann mein aktuelles Smartphone zwar auch, aber der kleine Hotspot verteilt das Signal weiter an bis zu 10 Endgeräte: Das Smartphone von Layla, mein Tablet, den PC zu Hause oder an andere Endgeräte von mitreisenden Freunden. Also funktioniert er wie ein Router, der dann auch ein eigenes WLAN mit sich bringt. Und das alles tragbar, sprich mobil. Das WLAN funkt dann nicht nur auf dem normalen 2,4 GHz Kanal, sondern auch auf dem noch neuen und daher noch nicht so überlastetem 5 GHz Kanal. Auch das LTE der neuesten Generation wird empfangen: bis zu 150 MBit/s.

Innendrin arbeitet eine SIM-Karte mit LTE Tarif. Derzeit nutze ich zum Testen eine SIM der Telekom mit der DataComfort free Option. Das heisst, man erhält in der Tat kostenlos und einmalig zum Testen eine SIM, mit der man 2mal 5 GB LTE Datenvolumen erhält. Danach deaktiviert sich die SIM. Kein verstecktes Abo oder Vertragsverlängerung.

Nun, warum das Ganze. Tja, die Pläne zum Ausbau des schnellen Breitbandinternets, also Geschwindigkeiten mit mind. 50 MBit/s, sind schön und gut. Doch die Realität sieht anders aus. Auch in unserer Hauptstadt gibt es noch viele unerschlossene Gebiete. Auch bei uns in Karow haben wir zu Hause nur eine faktische 8 MBit/s DSL Festnetzleitung. Im mittlerweile überlastetem 2G und 3G Mobilfunknetz meist nur zwei bis drei Balken EDGE. Blöd,  wenn man als Ingressspieler gerade einen XMP Burster zünden will, der dann aber 2 Minuten zur Detonation braucht. Oder man mal wieder bei Google nach etwas sucht und herunterladen will.

Die ersten zwei Wochen des Testens sind bereits vorüber. Ich kann bereits eine positive Bilanz ziehen. Man hat zwar keine Downloadgeschwindigkeiten von 150 MBit/s, aber zwischen 20 und 50 MBit/s im Durchschnitt sind es dann, ein Vielfaches der bestehenden Netzverbindungen. LTE kommt über Funk und ist daher sehr unterschiedlich verfügbar je nach Ausrichtung zum Funkmast, von denen allerdings immer mehr bereits vorhanden sind.

Wenn ich mein Datenvolumen von 2mal 5GB aufgebraucht habe, muss ich mir überlegen, ob ich LTE dann mit einem normalen Vertrag weiterführen will. Da warte ich allerdings noch auf einen Preisrutsch bei den noch überteuerten und mit noch zu wenig Inklusivvolumen ausgestatteten Tarifen. Dazu dann mehr, wenn es soweit ist…

Norwegen 2014…wann geht’s denn los?

Nun, die Idee stammt aus dem Herbst 2013 aus unserer Motorradfahrergruppe…genauer gesagt, den „Dickschiffen“. Alles sehr liebe Leute, die ein Hobby gemeinsam haben: Motorradfahren…auf BMW GS Enduros. Ich wurde also einfach mal so gefragt, ob ich denn mitkommen will. Und ich antwortete in meiner Naivität mit „Ja“. Was heissen sollte, dass ich mich auf einen 10 Tages-Tripp quer durch Nordeuropa eingelassen habe, natürlich mit Zeltausrüstung und alles was man braucht, um mitten im Nirgendwo zu campen. Am 11.9. (interessantes Datum) soll es also losgehen. Am 12.9. müssen wir schon in Hirtshals, Dänemark sein, wo schon die Fähre wartet, die uns in guten 4-5 Stunden nach Langesund bringen soll. Dort geht die Reise wohl erst richtig los….und ich hoffe, wir kriegen solche Bilder zu sehen:

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Nun, mehr dann auf der Seite Norwegen 2014…auf zwei Rädern oder live im Blog, wenn es soweit ist.

 

Auf der Zielgeraden…Layla auf dem Weg zum Motorradführerschein

Es sei zuerst gesagt, dass ich, Bangalor, nichts damit zu tun habe, also nicht direkt. Aber irgendwann erhielt ich die Entscheidung von Layla mitgeteilt, dass sie nun auch den Schein machen will. Also Klasse A, ungedrosselt,… und die Welt der zwei Räder öffnete sich auch für sie…

Nun, nach einigen Stunden Theorie, Ablegen der theoretischen Prüfung, vielen Fahrstunden auf dem Platz, auf der Landstrasse und Autobahn, bei Sonne und, ja auch Regen, nähert sich Layla doch tatsächlich langsam dem Termin der praktischen Prüfung. Und bisher hat es ihr sehr viel Spass gemacht und sie kommt ständig mit einem von der Fahrstunde…Alle Daumen sind gedrückt.

Hallo Welt!

Im Großen und Ganzen handelt es sich um all die Sachen, die wir gerade so machen. Also wir, das sind der Bangalor und die Layla.

Bangalor steckt gerade in den letzten Vorbereitungen für die GS Trophy Germany 2013 und will nächstes Jahr nun endlich auch seinen ersten Triathlon laufen. Ab und zu gibt es Eindrücke zu interessanten XBOX360 Games von Bangalor oder neuen Technik-Gadgets.

Layla kümmert sich liebevoll um Ihren Garten und hat immer einen guten Tipp dafür parat. Derzeit kämpft sie gegen die Armee der Schnecken, die sich gerade über Ihren Salat hermacht. Und Layla ist auch offen für ganz neue Themen: Derzeit bereitet Sie sich auf das Schnorcheln vor.

Viel Spass mit unserem bunt zusammengewürfelten Blog – dem Bangalor und Layla Blog.