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Bye Jaques – Hello Polo…on the Neutron Highway

Neutronenstern am Limit
Neutronenstern am Limit

Das Leben rund um Jaques wird mir nun zu eintönig. Jeden Abend finde ich mich in seiner Bar wieder. Nicht gut. „Tagsüber“ fliege ich Handelswaren, Erze, Lebensmittel oder nicht ganz so legale Ware zwischen den 8 Stationen hin und her. Der Verdienst ist mager, aber ich beteilige mich am Aufbau von COLONIA. Ich war noch nie so beeindruckt von der Emsigkeit und dem Streben der Kolonisten hier draußen. Sie haben im wahrsten Sinne aus dem Nichts eine zweite, neue Welt erbaut. Eine zweite Heimat. Und ich bin mir sicher, falls ich wieder einmal zurückkehre nach COLONIA, wird mich eine neue Nation großen Ausmaßes erwarten und mir hoffentlich weiterhin freundlich begegnen.

Doch Dr. Han von der UCF wartet nun schon seit 11 Monaten auf mich – und meine Daten. Ich muss zurück. Zurück in die „Blase“, wie alle die erste Welt nennen. Mit dem neuen FSD Antrieb und der Möglichkeit, diesen bei dem nicht ungefährlichen Manöver an einem Neutronenstern zu überladen, kann die „Glan Naur“ nun lange Sprungdistanzen überwinden. Mulmig ist mir nach wie vor.

Die Strecke von COLONIA zurück nach SOL bemisst 22.000 Lichtjahre. Mittlerweile wurden auf dieser Route von eifrigen Forschern nahe gelegene Neutronensterne kartografiert und zu einem, nun sagen wir mal “ interstellarem Express-Highway-Netz“ zusammengefügt.

Es liegen sogar einige Zwischenstationen in Form von planetaren Außenposten  auf der Route, die als Tankstelle und Rastplatz dienen. Man muss die Route also nicht mehr komplett in einem Rutsch durchfliegen. Ein Mehrgewinn an Sicherheit. Erschreckend, wie schnell auch hier der Mensch sich ausbreitet. Je weiter wir in den Weltraum vordringen, umso mehr finden wir von dem, was wir immer noch nicht vollständig verstehen. Nun, wo sogar schon immer mehr unbekannte , extraterrestrische Schiffswracks und Ruinen auf fernen Planeten gefunden werden, wissen wir schon lange, wir sind nicht die ersten hier. Und es gibt immer wieder neue Phänomene im Weltraum, die mich komplett von Neuem erstaunen. Auch wenn ich schon so einige schwarze Löcher gesehen habe, dieses war in seiner Form neu:

a donut black hole
a donut black hole

Zum ersten Basiscamp POLO HARBOUR sind es von COLONIA rund 4.800 Lichtjahre. Eigentlich ziemlich weit und man hat zwei bis drei Wochen Flugzeit vor sich. Mit dem neuen Antrieb brauchen wir nur 4 Tage! Wahnsinn! Wir fliegen in den Orbit des Planeten, auf dem dieser ferne Außenposten müden Reisenden Unterschlupf gewährt.

Anflug auf Polo Harbour
Anflug auf Polo Harbour

Wir staunen nicht schlecht. Von wegen klappriger Außenposten, das hier ist 4 Sterne Luxus:

Wo ist das Landepad?
Wo ist das Landepad?

Was zu trinken wird es hier ja wohl geben.

Immer diese Werbetafeln...selbst hier.
Immer diese Werbetafeln…selbst hier.

Wir landen auf Pad 6. Welcome to POLO HARBOUR.

Und einen Kartografieschalter der UCF gibt es hier natürlich auch. Wir nutzen den und geben die Scandaten zu unseren besuchten Systemen aus dem Logbuch ab. Natürlich haben wir wieder etliche neue und als Erster entdeckt:

Bei der Karthografieabteilung -und wieder Erstentdecker
Bei der Kartografieabteilung -und wieder Erstentdecker

Die Scandaten für Dr. Han kann und darf ich nur persönlich abgeben. Mittlerweile frage ich mich schon, warum. Hmm…

 

Technical stress test: supercharging FSD in neutron stars

Gravitational waves of a Neutron Star
Gravitational waves of a neutron star

Wir haben unseren Mining T6 Transporter wieder bei Jaques abgegeben. War ja auch nur leihweise. Unsere ASP Explorer, die „Glan Naur“ war nun seit einigen Wochen in der Generalüberholung und wurde einmal komplett durchgecheckt. Viele Komponenten wurden ausgetauscht und sie erhielt sogar neue Anbauteile, die sie nun etwas anders aussehen lässt.

Frisch überholt und erneuert
Frisch überholt und erneuert – und mit Goldlack!!!

Die neuen Heck- und Seitenspoiler sollten im Atmosphärenflug bessere Gleitstabilität bieten. Und auch die Außenhülle wurde mit einer hitze-resistenteren Lackierung erneuert. Und das Beste war die neue Lackfarbe: sie war Gold!

Bei einer Testtour im Gürtel flogen wir an der dortigen Sonne vorbei, um die Hitzedämpfung zu testen. Wir waren beeindruckt, wie schön die Reflektionen im  gleißenden Licht aussahen:

Golden Glan Naur
Golden Glan Naur

Auch unser neuer FSD Antrieb wurde getestet. An den austreibenden Gravitationstrichtern von Neutronensternen war es nun möglich den FSD Antrieb zu überladen. Die Sache war eigentlich ziemlich einfach. In Richtung des Austrittsstrom in die Gravitationswelle am hinteren Ende des Trichters hineinfliegen und sich durchschütteln lassen. Entweder man wird zerrissen oder man überlebt es. Als Belohnung konnte man bei seinem nächsten Hyperraumsprung nun aber über 140 und mehr anstatt 33 Lichtjahre weit springen. Risky but efficient. Hier der Beweis:

145 Lichtjahre- und da geht noch mehr
145 Lichtjahre- und da geht noch mehr

Die 2. Blase wächst und wächst…Come to Colonia!

Blick auf Jaques

Transmission encoding:


Bericht an Dr. Han (UCF), Entwicklung rund um Jaques Station:

Hallo Dr. Han,

ich bin nun schon seit 4 Wochen bei Jaques und bin nun Mitglied des Colonia Citizen Network sowie des CCN Nebula Projects. Ebenfalls nehme ich an den Geographical Surveys teil. Hier die jeweiligen Badges:

Colonia Citizen Network
Colonia Citizen Network
https://forums.frontier.co.uk/showthread.php/282462-The-Colonia-Citizens-Network
https://forums.frontier.co.uk/showthread.php/282462-The-Colonia-Citizens-Network 
Badge der lokalen Karthografieeinheit
Badge der lokalen Karthografieeinheit

Wenn ich so nachdenke, dann passiert hier draussen ziemlich viel in kurzer galaktischer Zeit. Am Anfang war hier ja gar nix. Dann kam Jaques und mit ihm seine Station. Soweit draußen – 22.000 Lichtjahre von zu Hause. Das war ja schon mal etwas. Dann gab es sogar auch eine erste kleine Kolonie auf dem Planeten neben Jaques: Den Colonia Hub. Und nun ist hier richtig was los – die zweite Blase entwickelt sich.

Beim zufälligen Herumfliegen für das gerade stattfindenden Mining-Community Goal entdeckte ich hier immer mehr von neuen Stationen und Außenposten. Ich habe übrigens die „Glan Naur“ in Jaques Schiffshangar zur Generalüberholung gegeben. Das hat sie sich verdient. Als Ersatz habe ich leihweise von Jaques einen kleinen T6-Transporter mit Mining Ausrüstung erhalten, um in den nahegelegenen Asteriodengürteln nach Palladium zu schürfen.

klein, wendig und rot - mein T6 (geliehen)
klein, wendig und rot – mein T6 (geliehen)
Beim Mining mit Abbaulasern und Raffinerie
Beim Mining mit Abbaulasern und Raffinerie

Eine gelungene Abwechslung zu den letzten, einsamen Monaten im Deep Space, da man hier auch andere Commander beim Mining antrifft.

Cmdr BarFly in seiner Python
Cmdr BarFly in seiner Python

Hier nun mal eine kleine Auflistung von Stationen, die es hier nun in der zweiten Blase gibt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), damit die Entwicklung verfolgten werden kann.

Colonia – Jaques Station (Tourism) Population: 750

Colonia – Colonia Hub -planetare Station- (Extraction, Industrial) Population: ? (geschätzt: 100)

EOL PROU YD-W B17-1 – Alakor´s Research Post-Outpost- (Service) Population: 1.500 

EOL PROU LW-L C8-76 – Colonia Dream (Industrial, Refinery) Population: 60

EOL PROU LW-L C8-306 – Dervish Platform -Outpost-(High Tech) Population: 4.500

EOL PROU YD-W B17-5 – Diva Mines -Outpost-(Service) Population: 1.900

EOL PROU LW-L C8-28 – Malik Station -Outpost-(Refinery) Population: 3.200

EOL PROU LW-L C8-138 – Morten´s Paradise -Outpost-(Extraction) Population: 20.000

EOL PROU LW-L C8-133 – The Pit -Outpost-(Extraction) Population: 2.000

EOL PROU LW-L C8-133 – Vitto Orbital -Outpost-(Agriculture) Population: 15.000

Hochgerechnet leben in der zweiten Blase nun schon schätzungsweise mehr als 48.910 Menschen. Und hier fliegen auch schon eine Menge Touristen herum (heftiger Beluga Verkehr), wahrscheinlich nicht nur um den Jaques Visitor Beacon zu sehen.

Jaques Tourist Beacon
Jaques Tourist Beacon

Mir gefällt es hier und ich werde wohl noch länger hier bleiben und die Entwicklung verfolgen.

Mit den besten Fluggrüßen von Jaques Bar

Cmdr Bangalor

Transmission ended


 

Zu Gast bei Jaques

Jaques Station
Jaques Station

Die Geschichte ist weit in der Galaxis bekannt. Der berühmte Jaques ist Barkeeper, Raumstationsbesitzer und ein Cyborg. Viele verrückt lange Jahrzehnte hatte er seine Bar betrieben, um immer mehr Teile seiner Raumstation aufzukaufen und sich der einzig wahren Mission in seinem Leben zu widmen: Die Reise mit seiner Station auf die andere Seite der Galaxis.

Irgendwann gehörte ihm fast die ganze Station und er hatte genug Treibstoff gebunkert, um das Unmögliche durchzuführen. Der gigantische Weltraumsprung von Gliese 1269 zum Beagle Point, 65000 Lichtjahre auf die andere Seite. Wohlgemerkt mit einer ganzen Station.

Vor einigen Monaten teilte er der begeisterten Community von Forschern und Raumfahrern mit, er wäre für den grossen Sprung bereit. Und er sprang tatsächlich und die Station mit ihm.

Doch am anvisiertem Ziel kam er nie an. In der Nähe des Beagle Point vorbeifliegende Explorer konnten ihn nicht finden. Mehrere Wochen galten er und seine Station als verschollen. Stattdessen fand ein zufällig vorbeifliegender Explorer ihn auf nicht mal halb zurückgelegter Strecke. Jaques Station war fernab der menschlich bewohnten Planeten gestrandet im Nirgendwo und erst recht nicht am anderen Ende unserer Milchstrasse. Die Station hatte faktisch irreparable Schäden und Jaques war zumindestens immerhin – am Leben. Danach startete eine Welle der Hilfsbereitschaft der vereinten Raumfahrer, um neue Vorräte, Rohstoffe und Hilfspakete zu Jaques zu bringen. Es gelang und die Station konnte halbwegs nach und nach wieder intakt gesetzt werden. Doch springen wird sie sobald nicht wieder. Jaques ließ vor Kurzem verkünden, keine weiteren Versuche zu unternehmen, um sich und seine Station nochmal einem galaktischen Hypersprung dieser Dimension auszusetzen. „Hier ist es doch auch schön“, beendete er seine Rede und damit befindet sich Jaques Station mit der Kennung 80 DD-D 774-CE-2 nun im System Eol Prou RS-T d3-94 ca. 22.000 Lichtjahre von SOL. Und nach 9 Monaten im einsamen Deep Space lag Jaques Bruchlandestelle halbwegs auf unserem Weg nach Hause und ist nun für uns der erste Kontakt mit Zivilisation seit langem. Gott sei Dank. Wir hatten mittlerweile starken Weltraumkollar und lechzten danach, endlich unsere Füsse mal ausserhalb unseres Explorerschiffs ein- bzw. aufzusetzen. Die Station hatte mittlerweile 750 Bewohner bestehend aus Forschern, Abenteurern sowie Auswanderern aller Art, Tendenz steigend. Es gab mittlerweile Händler, Schiffswerkstätten, sogar einen Schwarzmarkt, eine Kartografie-Annahmestelle sowie andere kleine Gewerbe. Und dann war da noch die Bar.

Ich atme die frisch gereinigte Stationsluft. Meine Lippen umschliessen ein whiskyähnliches Destillat. Jazzige Musikfetzen gepaart mit dem Gemurmel von gestrandeten Kommandanten umhüllen mich. Ich sitze in Jaques Bar. Endlich unter Menschen.

Inside Station
Inside Station
View on landing platform
View on landing platform
Entrance to the station
Entrance to the station

Status: Schiff 100%, Kraftwerk 100%, Hülle 100%, Heat Sinks: 9/9 Yeah!

Ziel erreicht! Cmdr Bangalor: „We´ve reached deep space target destination. Fascinating view“

Geschafft!
Geschafft!

Nachricht über Langstreckentransponder von Commander Bangalor,  Forschungsraumschiff „B.S.C: Glan Naur“ an Dr. Han, Universal Carthographics Forschungsstiftung (UCF):

Start transmission Alpha-Q759g98

„We´ve reached deep space target destination. Fascinating view“.

End transmission Alpha-Q759g98

Nach 7-monatiger Reise haben wir nun das Ziel erreicht. Die von Dr. Han zu Anfang unserer Reise übergebenen Koordinaten haben uns zu dem blauschimmernden Nebel VEGNUE QY-R E4-1698 A geführt. Ein beeindruckender Nebel mit einem ebenso beeindruckenden,  schwarzen Loch in der Mitte des Systems.

Into the blue
Into the blue
25 km Abstand
25 km Abstand

Wir sind exakt 37.373,94 Lichtjahre weg von SOL, soweit wie noch nie.

Proof of Distance: 37,373,94 LY.
Proof of Distance: 37,373,94 LY.
Proof of Location
Proof of Location
Proof of Whisky still on board
Proof of Whisky still on board

Und hier noch ein paar Eindrücke:

Delightful view
Delightful view
von außen
von außen

Wir werden hier nun mindestens 2 Wochen verbleiben, um das System mit einem umfangreichen Scan zu versehen. Es wird wohl einen Grund geben, warum uns Dr. Han nun unbedingt hierher geschickt hat.

der Blick in den System Map
der Blick in den System Map

Status: Schiff 94%, Kraftwerk 92%, Hülle 94%, Heat Sinks: 2/9

Live-Bildübertragung aus dem Cockpit jetzt möglich

Dr. Internet hat es auch hier wieder geschafft. Nachdem der Langstreckenfunk mit Cmdr Bangalor erfolgreich über TS3 hergestellt wurde, ist jetzt auch zeitweise eine Bildübertragung von Cmdr Bangalor LIVE aus dem Cockpit möglich.

Da die Übertragung bei diesen ultralangen Distanzen aus dem Deep Space allerdings stark von den interstellaren Konstellationen abhängt, ist die Bildübermittlung nur eingeschränkt und zu bestimmten, nicht vorhersagbaren Zeiten möglich. Darum testet selbst, wann Cmdr Bangalor online ist.

Die Übertragung erfolgt über den Langstreckenkanal von hitbox.tv unter:

http://www.hitbox.tv/Bangalor