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Internet elektrisiert – die Steckdose wird schnell

Powerline 1220 E von Fritz!

Schon seit langem gibt es nicht nur Strom aus der Steckdose, sondern auch Internet. Nennen wir es korrekterweise auch mal richtig: LAN-Netzwerk. Steht der Router im Keller, der smarte TV im Dachgeschoss und der Daddel-PC gleich mit, hat ein WLAN selbst mit eingebautem Repeater so seine Mühe ohne Geschwindigkeitsverluste durch alle Hindernisse hindurch nach oben zu kommen. So ein Powerline Adapter (andere Hersteller nennen ihn dlan oder powerlan) gibt die Möglichkeit, das Netzwerksignal (und damit auch das Internet) über die heimische Stromleitung im Hause zu schicken. Galten früher noch FI-Schutzschalter, unterschiedliche Stromkreise oder getrennte Phasen als unüberwindliche Hindernisse und damit als No-Go für so ein System, sind die heutigen Powerline Adapter schon enorm weiterentwickelt. Es reicht sogar schon, wenn die Stromkabel der unterschiedlichen Stromkreise einige Meter nebeneinander verlaufen. Dann springt das Signal einfach auf das parallele Kabel. Am 1220 E ist auch gleich eine Steckdose eingebaut. Denn am besten steckt man den Powerline-Adapter immer noch direkt in die Wandsteckdose. Da diese jedoch immer rar im Zimmer vorhanden sind, schleift die integrierte Steckdose des Powerline Adapter dank Netzfilter auch weiterhin den Strom selbst an uber Mehrfachsteckdose angeschlossene Verbraucher.

In unserem Test waren wir äusserst überrascht. Das ein Signal zustandekommen würde, daran hatten wir nicht gezweifelt. Unser Router steht im Erdgeschoss, der Test-PC im Dachgeschoss. In Sachen Bandbreite übertraf Powerline alle unsere Erwartungen. Von unseren 100 Mbit/s, die am Router ankommen, tansportierte das Wlan ca. 30 Mbit/s. Der Powerline 1220 E schaffte zwischen 80 und 90 Mbit/s. Und stabil.

Test erfolgreich bestanden.

Am Powerline 1220 E befinden sich zwei LAN Buchsen, an die wir PC und NAS angeschlossen haben. Wer ein weiteres WLAN am Adapter haben will und ihn  somit als weiteren Access Point nutzen will, greift zum 1240 E. Der wiederum hat jedoch keine integrierte Steckdose.

Wechsel von Fritz!Box 7390 auf 7490

Schnelles Gespann – Router 7490 und Repeater 1750E

2017 steht ganz im Zeichen der Erneuerung unserer Home-Netzwerk Infrastruktur. Nachdem der rote Riese uns nun mit einem Vector VDSL 100Mbit Anschluss beglückt hat, der sogar stabil und schnell funktioniert, kümmern wir uns nun um die Erneuerung unserer hausinternen Vernetzung. 

Zunächst kommt die neue FRITZ!Box 7490 ins Spiel. Sie ersetzt als Basisstation unsere eigentlich bisher super funktionierende 7390. Allerdings surfen wir jetzt über das neue WLAN-ac Netz und es gibt viele, kleine Verbesserungen im Detail, wenn man nur mal die bessere Einbindung von Repeatern, die grosszügigere Ausleuchtung im WLAN Bereich oder die wesentlich einfache Einrichtung der Kindersicherung benennt. Der Wechsel lief unproblematisch. Alle Einstellungen der 7390 wurden in einer Sicherungsdatei gespeichert und von der 7490 problemlos übernommen. Lediglich die zwei DECT Telefone mussten per Knopfdruck nochmal neu mit der 7490 verbunden werden.

Auch der bisherige FRITZ!WLAN Repeater N/G wurde nun durch einen ac-fähigen 1750E mit Crossbanding ersetzt, was ebenfalls problemlos durchgeführt werden konnte. Die theoretische Geschwindigkeit von 1300 Mbit/s ist natürlich nur Marketing. Man sollte hier mit 30 bis 40% dieses Werbewertes rechnen.

Alles war nach 15 Minuten erledigt, die zur Verfügung stehende Bandbreite direkt an der FRITZ!Box wurde auch nochmal durch das bessere Vectorhandling um einige Mbit/s erhöht.

Problemfall bleibt das Dachgeschoss. Auch wenn der neue WLAN Repeater jetzt vernünftige Datendurchsätze bringt, behindern Decken, Wände und sonstige elektronische Störenfriede eine schnellere Durchleitung des Funksignals. Zum bequemen Surfen und Mailen reicht es allemal. Doch grosse Downloads erfordern mehr Datendurchsatz, insbesondere im Dachgeschoss, denn da steht unsere PC Zentrale.

Abhilfe soll hier mittels Heimnetz über die Stromleitung, also über einen Powerline Adapter geschaffen werden. Als Powerline Adapter soll ein Set aus 1220E ebenfalls von Fritz! dienen. Der Adapter hat LAN Anschlüsse, somit bei erfolgreicher Funktionalität dann auch der Home NAS Server ins DG wandern wird. Des Weiteren büßt man keine Wandsteckdose ein, in die ja der 1220 E steckt, da dieser wiederum selber eine Steckdose mit Netzfilter hat. An den Powerline Adapter können somit weitere Verbraucher sogar über Mehrfachsteckdosen angeschlossen werden. Wir prüfen das nun in den nächsten Tagen und geben hierzu nochmal Feeback.