Nightlounge DJ Sessions – proudly presented by DJ Bangalor

Always live

Auch in 2022 ist die Nightlounge wieder für Euch da. Progressiven TechHouse, DeepHouse und fette Technotunes könnt ihr immer Montags, Freitags sowie Sonntags ab ca. 21 Uhr, manchmal auch spontan an anderen Tagen, in der bekannten Nightlounge hören. Wie? Einfach auf https://twitch.tv/bangal0r gehen und ihr könnt Euch an die Bar setzen. Wenn wir live gehen, dann läuft parallel der Stream auch direkt über die Website bangalor.de

See you in the Nightlounge. Proudly presented by DJ Bangalor.

Weihnachtszeit in Aeternum

Oh Du fröhliche …

Mittlerweile bin ich Level 32 und ich liebe New World. Die Winter-Zusammenkunft von New World feiert mit uns ein typisches Weihnachtsfest im Land Aeternum. Das Fest steht für die Ankunft des Yetis – man besiegt eisige Gegner, sammelt spezielle Ressourcen, holt sich Geschenke und besondere Skins! Im Trailer zur Winter-Zusammenkunft bekommt ihr einen Überblick über die neuen Features des saisonalen Events.

Mit diesem Beitrag schliessen wir für dieses Jahr auch unseren Blog für 2021. Wir wünschen Euch ein geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest und schon mal einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Freut Euch auch in 2022 auf hoffentlich für Euch immer spannende und interessante Beiträge in den Kategorien Film, Games, Technik und hoffentlich auch bald wieder Reisen.

Euer Bangalor

Angeln und Sterben in der Neuen Welt

ein lauschiges Plätzchen zum Angeln und Entspannen

Amazon macht jetzt auch Spiele. Amazon Games hat im Oktober sein MMORPG New World vorgestellt, welches ich anfänglich kurz zu Notiz nahm, aber nicht weiter berücksichtigte. MMORPGs, also Massively Multiplayer Online Role Play Games, waren bis auf Black Desert, nicht so mein bevorzugtes Spielegenre. Das Setting aus Piraten, Fantasy und Mittelalter sprach mich nicht gleich an. Die News zu New World waren anfangs auch geprägt von vielen Bugs, langen Warteschlangen vor den Servern sowie dann nach dem Anfangshype wieder sinkenden Spielerzahlen. Dies ist jedoch normal und bei allen Spielen dieser Art zu sehen. Jetzt pegelt sich die aktive Spielerzahl bei ca. 100.000 aktiven Spielern ein, immer noch gute Werte im Vergleich zu anderen Vertretern in diesem Genre. Dann war es lange Zeit ruhig und ich schaute mir zufällig ein paar Let’s Play Videos an und war dann doch interessiert. Zuerst war ich fasziniert von der Landschaft mit seiner detailreichen Flora und Fauna. Grafisch präsentiert sich New World auf hohem Niveau für ein MMORPG. Facettenreiche Farb-, und Lichtspiele gepaart mit detailreichen Akzenten im Figuren- bzw. Gegnerdesign geben hier das nötige Grundsetting. Auch wollte ich sehen, wie mein neuer PC mit der New World so klar kommt. Auf hohen Grafikeinstellungen liefert New World mit meinem Ryzen 7 5800X und RTX 3070 Build hervorragende Performance, kontrastreichen und makellosen Bildaufbau mit flüssigen und stabilen 90 FPS und mehr.

Viel wichtiger als die grafische Überlegenheit des Spiels ist jedoch der leichte Einstieg und das im Vergleich zu einem Final Fantasy Online oder Black Desert abgespeckte und freie Gameplay. Man muss sich nicht auf eine Klasse im Spiel festlegen, denn es gibt keine. Je nachdem mit welchen Waffen man spielt, levelt man diese hoch und schaltet neue Fähigkeiten frei. Auch kann man die erhaltenen Waffenfertigkeitspunkte jederzeit wieder zurücknehmen und neu verteilen, um verschiedene und somit neue Fertigkeiten auszuprobieren. Dadurch probiert man verschiedene Spielstile aus und das kann ich jedem auch empfehlen, mal alle Waffen durchzutesten. Durch diese Mechanik gestaltet man indirekt seinen Charakter. Auch führt einen New World am Anfang sehr gut durch alle Aspekte des Spiels, Schritt für Schritt. Das Menü ist aufgeräumt, das Questlog beherrschbar. Der Charakter levelt nur in 5 Eigenschaften hoch, zusätzliche Fähigkeiten werden behutsam freigeschaltet. In alle Elemente taucht man langsam ein. Keine überladende und überbordene Oberfläche. Man kann die Landschaft, die Gegner und die Story voll geniessen. Die Community ist nicht toxisch, sondern sehr freundlich und wohlgesonnen. Lange dauerte es nicht und ich wurde in eine Gilde eingeladen, in New World allerdings als Kompanie bezeichnet. Dort fanden sich sehr hilfsbereite Kompaniemitglieder.

Sogar noch wichtiger: Alles, was ihr in New World macht, belohnt Euch. Ob ihr nun seltene Kräuter in der Landschaft pfückt und ihr somit Euren Ernteskill levelt. Oder ihr Bäume mit der Axt fällt und euren Holzfällerskill levelt. Ihr könnt auch stundenlang angeln. Ihr levelt nämlich so auch eure Main XP. Und wenn ihr dann endlich die leuchtend schimmernde Lebensblume mit dem freigeschalteten Erntelevel abernten könnt, an der ihr schon so oft vorbeigelaufen seid, dann ist der Belohnungseffekt voll da. Denn so habt ihr jetzt auch von der Pflanze gewonnene Lebenspartikel, die ihr beim Schmieden gleich für die Herstellung von neuer Ausrüstung benutzen könnt, vorausgesetzt ihr habt den Level für Handwerkskunst dafür bereits erreicht. Na? Ihr seht schon. An zunehmender Komplexität mangelt es natürlich in New World auch nicht. New World erfindet das MMORPG Genre auch nicht neu, aber versucht Euch das Beste von allem in wohl dosierten Dosen zu geben.

Frischer Fisch

Mit einer UVP von akzeptablen 40 Talern, im Sale gab es auch schon Angebote für 30 Taler, ist New World ein Buy2Play Spiel. Kein Abo also. Der trotzdem im Spiel vorhandene Shop bietet nur kosmetische Items an und verzerrt somit nicht das Gameplay.

Für den Normalgamer wie ich mit begrenztem Zeitbudget, also mit Job und Family, kann man New World auch bewältigen. Abends nochmal ne Stunde oder zwei einloggen, um zwei, drei Quests zu machen, dann wieder ausschalten. Kein Problem. Einen Levelsprung schafft man immer irgendwie als Belohnung. Zur Not geht man als Anti-Stress Maßnahme einfach nur angeln an einem ruhigen, abgelegenen See. Natürlich kann man auch die zahlreichen Gegner niedermetzeln. Aber Obacht, New World ist kein Hau-Drauf Tab Target Spiel oder Button Smasher. Die Kämpfe sind durchaus komplex und man sollte seine Kamptaktik und Ausrüstung wohlüberlegt dem jeweiligen Gegner anpassen. Sonst beisst man schneller ins Gras, als gedacht. Sterben ist in New World durchaus normal und auf der Tagesordnung. Doch nimmt lediglich die Ausrüstung Schaden und man respawnt im letzten Gasthof, den man zuvor als Respawnpunkt ausgewählt hatte. Wohl dem, der zuvor ein Zeltlager in der Nähe errichtet hatte, denn diese dienen auch als Respawnpunkte. Denn die Laufwege sind lang in New World. Reittiere gibt es noch nicht und der wirkliche Wehrmutstropfen wenn man stirbt ist, dass man wieder den langen Weg zum Questziel latschen muss.

New World ist mein Tipp für die langen und dunklen Winterabende. Gemütlich ist es in New World auf jeden Fall und es macht eine Menge Spass. Probiert es einfach mal aus.

VR ist doch nicht tot – wenn man die Waffe in seiner Hand ganz natürlich nachlädt

HP Reverb G2 auf Meshify

Knapp vier Wochen ist es her nach unserem Anfangsdebakel eines frisch selbst gebauten PCs mit defektem Motherboard. Doch das neue Motherboard läuft seit Einbau stabil. Sämtliche Stresstests wurden bestanden. Was also nun tun mit dem neuen Flagschiff? Richtig! So richtig fordern. Mit einer neuen VR Brille. Die neue HP Reverb G2 hat unsere alte Occulus Rift CV1 VR Brille abgelöst. Und wie. Knackige Farben, hohe Auflösung und kein Fliegengittereffekt mehr. Ein scharfes Bild im virtuellen dreidimensionalen Raum wird durch unsere kräftige RTX 3070 Grafikkarte im neuen PC befeuert. Ich setze mich in das Cockpit meines Raumschiffs im Spiel Elite Dangerous und komme aus dem Staunen nicht raus. Alles sieht viel besser, plastischer und unfassbar real aus. Definitiv eine Weiterentwicklung. Doch mit der HP Reverb G2 haben wir nun auch Handcontroller geliefert bekommen. Die brauchten wir vorher beim Fliegen unseres Raumschiffs nicht, da wir hier ja schon den bereits vorhandenen Saitek HOTAS X52 nutzten. Geht da also etwa noch mehr? Die Antwort ist: Zur Hölle, ja! Und welches Spiel wäre wohl am Besten geeignet, um mit Handcontrollern in die VR einzutreten? Nun, das einzig wahre VR Spiel. Das Spiel, was man nur in VR spielen kann. Das Spiel, von dem wir schon so viel gehört hatten, es uns jedoch immer an der passenden Ausrüstung fehlte. Das VR Spiel, was nun auch uns komplett geflasht hat, weil es nun einfach alles einen Sinn ergibt. Das Spiel, das Einzige, wofür VR wirklich intuitiv funktioniert. Und wo ein 2D-Video nur ansatzweise zeigen kann, was mit VR gemeint ist. Aber ich hoffe, ihr werdet es ansatzweise verstehen, wenn all die Szenen, die ihr nun seht, sich in einer immersiven Welt abspielen, in der ihr all das Gezeigte selbst …macht.

Half Life: Alyx

1st PC Build – Update – Stresstest nicht bestanden – Critical Error und System Failure

Tja, wo fangen wir an. Unser neuer PC lief. Aber eben nur einen, einzigen Tag. Dann ging nichts mehr und die darauffolgende Suche nach dem Fehler war mühsam und nervig.

Da iss es wieder. Dieses Bild, was die Situation nicht besser beschreiben kann.

Was war passiert? Jeder neu zusammengebaute PC muss sich erst einem sogennanten Stresstest unterziehen. Denn später will man ja nicht bei laufender Anwendung oder im Spiel vor einem Blackscreen sitzen, wenn diese dem PC alles abverlangen. Als Stresstest wird ein Programm installiert, welches das frisch verbaute System aus Grafikkarte, Speicher, Prozessor und Co. extremst überfordert, aber immer noch in den maximalen Grenztoleranzen. Wir benutzen dafür normalerweise den Klassiker, das sogenannte Benchmark Tool „3D Mark“. Das lässt man dann ein paar Mal durchlaufen. Es werden dabei hübsch gerenderte Film- und Spielszenen gezeigt bzw. mit dem System live erzeugt. Na ja, und dann kam der Blackscreen, was erstmal nicht schlimm ist. Normalerweise startet man den PC neu und sucht den Fehler. Aber unser PC startete nicht neu. Nicht mal ins BIOS Menü kamen wir. Ein kleines rotes Lämpchen, die DEBUG LED, erhellte als einziges Licht unser Motherboard. Genauer gesagt es war die VGA DEBUG LED. Aha, also ein Problem mit der Grafikkarte. Dachten wir. War es aber nicht. Die leidige Fehlersuche erspare ich mir. Sie war lang und erfolglos. Nach vielem Probieren und Studieren der einschlägigen Foren und Ausbau möglicher Fehlerkomponenten ohne Erfolg, entschied ich mich für den Austausch des Herzens. Es konnte nur am Motherboard liegen, was die Stromstärken nicht beherrschte und wahrscheinlich gestresst zusammenbrach, unumkehrbar, tot. Bloss welches Motherboard sollte als neues Herz fungieren? Das gleiche wollte ich nicht nochmal bestellen. Es musste eines mit stärkeren Stromtransistoren und -kondensatoren her. Also doch ein X570. Chipsatzlüfter hin oder her. Mittlerweile sind diese aber zumindestens regelbar. Ich gab Gigabyte nochmal eine Chance. Mit dem nun leider doppelt so teuren X570 Aorus Master wurde das Mutterschiff wiederbelebt. Es sei nur kurz erwähnt, dass man für den Austausch des Motherboards im Prinzip den gesamten PC wieder auseinander bauen darf. Ihr könnt Euch vorstellen, wie schwer ich mich damit tat. Zumindest vom Boardlayout ist das X570 Aorus Master dem B550 Pro ähnlich, so dass ich die mühsam verlegten Kabel nicht grossartig ändern musste. Aber siehe da, beim Aorus Master gibt es einen dritten Stromanschluss für die Stabilität der Stromversorgung. Blöd nur, dass so ein neues, fettes Kabel auch ins Netzteil muss, welches schon ziemlich verbaut war im Gehäuse. Am Ende habe ich es dann aber geschafft und alles war auf dem neuen Board wieder an Ort und Stelle. Und dann kam der Moment. Ich drückte den Knopf. Und das Mutterschiff schaltete sich wieder an und fuhr die Systeme ohne Probleme hoch. Also lag es doch am Motherboard. Das alte kaputte Board ging rechtzeitig innerhalb der Rückgabefrist zurück an Amazon. Kaufpreis wird erstattet.

Na ja. Und nun? Na, ja. Stresstest Nr. 2. Hoffentlich überlebt es jetzt. Updates folgen.

Gigabyte X570 Aorus Master – unsere Hoffnung auf ein nun fehlerfreies PC Leben

1st PC Build – Finale – das Mutterschiff erwacht

Power on

Es ist vollbracht. Ich habe den Power Knopf gedrückt und die Systeme des Mutterschiffs fahren hoch. Überall gehen Lichter an. Warpantrieb.

Bis dahin war es noch ein langer Weg. Aber als die Systeme hochfuhren – welch ein Moment – ging ich zunächst ins BIOS.

Pfuh, alle Komponenten werden erkannt: Prozessor, SSD’s, Lüfter und Arbeitsspeicher. Temperaturen sehen auch gut aus.
Lüftersteuerung im BIOS

Auf einem USB Stick hatte ich mit Hilfe des Windows Media Creation Tools eine Windows-Installationsdatei angefertigt, um erstmal ein nacktes Windows 10 auf die Systeme zu kopieren. Der Installationsvorgang geht automatisch bei erstem Start des Systems, wenn der USB Stick eingesteckt ist und im Bootvorgang berücksichtigt wird.

ein reines, nacktes Offline Windows, sieht man nicht alle Tage so und läuft trotzdem

Zunächst alle Updates installieren, die es gibt. Wichtig, erst Updates ziehen, dann die Hardwaretreiber aktualisieren.

Windows Updates en masse

Alle Hardwartreiber werden von den jeweiligen Hersteller Websites geladen. Dann geht es in das Feintuning wie z. B. Lüfterkurvensteuerung, Speicherübertaktung, Beleuchtungssoftware. Nachdem alle Einstellungen erledigt sind, läuft das System. Leise, effizient und extrem schnell. Ich lehne mich zurück. Die Reise kann beginnen.

Final Build, in weiss
Komplettset mit neuer Roccat Kone Aimo Maus und Vulcan 121 Aimo Tastatur.
Outtake 1: RGB Bling, Bling 1
Outtake 2: RGB Bling, Bling 2

Besonders bedanken möchte ich mich bei Christopher Flannigan, der mir mit seinen Aufbau Videos sehr geholfen hat. Mit seiner ruhigen und fast schon stoischen Art, hat er mir alle Ängste genommen, so ein Projekt selber anzugehen. Hier der Link zum Video von Chris, an welches ich mich hauptsächlich beim Zusammenbau gehalten habe und welches so hilfreich war.

Hier nochmal die Zusammenfassung des Builds:

Case: Fractal Design Meshify 2 White TG Clear Tint 

Mainboard: Gigabyte B550 AORUS PRO V2

Prozessor: AMD Ryzen 7 5800X Box

AiO Wasserkühler: Alpenföhn Gletscherwasser 360 White RGB

Graka: GIGABYTE GeForce RTX 3070 AORUS MASTER 8G LHR

Netzteil: Corsair RM750 (2021)

RAM: Crucial Ballistix 2x16GB BL2K16G36C16U4WL RGB, 3600 MHz

SSD: Samsung 980 PRO 1 TB PCIe 4.0 und 970 EVO Plus 500 GB PCIe 3.0

Fans: 5x Alpenföhn Wing Boost 3 ARGB PWM-Lufter, 140 mm, Weiß

Wenn man keinen Komplett PC sondern alles einzeln kauft, sieht es halt so aus. Letzter Schritt: Entsorgung der Kartons

Nun geht es ans Testen des Systems. Einige Anwendungen und Spiele werden installiert und die Leistung des Systems optimiert. Optisch bin ich sehr stolz auf mein System. Es ist sogar besser geworden, als ich es mir vorgestellt habe. Mit diesen Worten: Danke fürs Lesen meines 1st PC Build Blogs und immer genug Energie in eurem Antrieb.

Euer Bangalor

1st PC Build – Teil 10 – 2 kg schwarzes Gold

Gigabyte RTX 3070 AORUS Master 8GB GDDR6 3xHDMI 3xDP
schwer und mit nach hinten versetztem und entgegengesetzt rotierendem Mittellüfter
dick
Kühlkörper von oben
Noch unsichtbar: ein Display in der rechten Ecke, Alleinstellungsmerkmal
Metallene Backplate vom Feinsten

Sie ist da. Endlich. Über den Preis ist Stillschweigen vereinbart. Macht auch keinen Sinn, sich darüber einen Kopf zu machen. Benzin, Gas und Strom ist teuer geworden, so auch Grafikkarten. Der Geniesser schweigt. Übertaktet von Haus aus wird die Aorus Master Grafikkarte von Gigabyte unser Build ehrenhaft vervollständigen. Mit stolzen 8 GB Speicher und 448 GB/s Speicherdurchsatz und 5888 CUDA® Kernen. Ja, richtig, 5888 Kerne boosten die Karte.

Der Einbau ist gar nicht so leicht. Gleich 3 Slotblenden müssen wir vom Gehäuse entfernen und als wir die Karte in den metallisch verstärkten PCIe Anschluss mit einem dumpfen Plong einrasten lassen, ist das, wie als ob man bei einem 7er BMW im Autohaus die Tür sanft zufallen lässt. Na, könnt Ihr Euch das jetzt vorstellen? Äh, ich so auch nicht. Nun, jetzt mal überschwelliger Protzmodus beiseite. Die Herausforderung wird sein, die Karte gut zu kühlen und sie im effizientesten Leistungsmodus laufen zu lassen. Und dazu noch leise. Übertaktet wird die Karte an die 300 Watt saugen. 220 wird über Undervolting unser Ziel sein. Wir werden sehen, ob das Gold schmilzt.

Aufgehangen im eingebauten Zustand

Temperaturmässig habe ich mich gegen eine vertikale Installation entschieden, da die Lüfter der Aorus auch zu nahe an der Scheibe wären und der Air Flow, ja da ist er wieder, gestört würde. In horizontaler Lage passt  die Karte perfekt in unser Build und sollte genug Frischluft erhalten. Noch einmal widme ich mich dem Kabelmanagement auf der Rückseite, um es perfekt zu machen. Halbwegs.

Ja, sieht zwar nicht so aus, ist aber ein halbwegs gutes Kabelmangement

1st PC Build – Teil 9 – Gletscherwasser und Alpenföhn

Alpenföhn Gletscherwasser 360 RGB AiO Wasserkühlung in schneeweiss natürlich

Die DHL App sagte plötzlich, das Paket kann doch ab sofort! im Buchladen abgeholt werden. Nein, nicht der um die Ecke, sondern am Bahnhof. Wäre ja zu auch zu einfach gewesen. Kurz vor Ladenschluss stürmte ich in den Laden, zückte meinen Ausweis und hielt zwei Minuten später das Paket in den Händen. Ende gut, alles gut. Was soll’s.

Somit konnte ich also doch noch den Abend mit dem Einbau der Wasserkühlung verbringen. Freudig packte ich das Paket aus und sah die Herausforderung.

Okey, so viele Tütchen und Schräubchen, na, ja, mittlerweile sind wir es gewohnt

Die Lüfter waren schnell auf den Radiator (das Gitter) vorne draufgesetzt. Achtung, Push Methode beim Air Flow, ihr erinnert Euch. Die oberen Lüfter sollen in diesem Fall die Luft aus dem Case heraus transportieren. Also mit der Front nach vorne einbauen. Tütchen mit Schräubchen waren doch gut sortiert und für jede Sockelart gab es eine beschriftete Tüte. Nun kam der Schritt, vor dem ich am meisten Angst hatte. Der Kühlkörper samt Pumpe (das runde Ding an den zwei Schläuchen) muss auf den Ryzen Chip gesetzt werden. Dazwischen wird eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen. Aber wie? In der Mitte seht ihr eine Spritze, in der die Paste enthalten ist. Dazu gibt es einen Spachtel. Hier gibt es nun verschiedene Meinungen, wie man die Wärmeleitpaste am Besten aufträgt. Erbsengross auftragen auf jeden Fall, so lassen und der Druck des Kühlkörpers macht den Rest oder vorher verspachteln. Es gibt auch noch die Kreuz- und 5 Punkt Methode. Oder noch Ketchup dazwischen. Scherz. Im Netz scheiden sich die Geister darüber, welche Methode nun die Effizienteste ist. Ich entschied mich für das Spachteln. Anders als der Name vermuten lässt, sorgt die Wärmeleitpaste nicht so sehr für die korrekte Wärmeleitung, sondern dafür, dass sich keine Luft zwischen Chip und Fläche des Pumpenkühlkörpers befindet. Daher ist es wichtig, nicht zu viel von dem Zeug aufzutragen, sonst quillt es über den Chipsockel raus, aber auch nicht zu wenig. Dünn aber gleichmässig verpachteln ist die Devise. Den Rest erledigt der Anpressdruck des Pumpenkühlkörpers beim vorsichtigen Anbringen des Ganzen. Ich denke, ich habe gut gepachtelt. Wir werden später sehen, wie sich die Temperaturen des Chips so entwickeln. Auch hier müssen wieder zahlreiche Strom- und Beleuchtungskabel mit den richtigen Steckern verbunden werden.

Damit sind die wichtigsten Komponenten nun im Gehäuse verbaut, bis auf Eine. Die Eine. Die wichtigste und Teuerste. Die, die derzeit schwer zu kriegen ist. Ob wir diese Komponente noch kriegen werden? Wovon redest Du denn? Sag doch? Die Grafikkarte!

Die Anschlüsse für die Grafikkarte haben wir alle schon verlegt. Da sie nur noch vorne auf das Motherboard gesteckt wird, können wir eigentlich schon mal die Kabelei sortieren und das Gehäuse wieder zusammenbauen und schliessen. Gesagt, getan.

Wasserkühlung installiert, Gehäuse wieder zusammengebaut, fehlt eigentlich nur noch die Grafikkarte

1st PC Build – Teil 8 – Festplatten gibt’s nicht mehr, nur noch Riegel

Samsung 1 TB 980 V-NAND SSD Pro NVMe M.2 und 970 EVO Plus 500 GB

Der besch@$&te DHL Bote hat ein Paket vor die Haustür gestellt und das andere, viel wichtigere Paket mitgenommen. Was soll der Sch%#&$? Abholung frühestens morgen nachmittag in der Filiale sagt meine DHL App. Dabei hat der Typ nicht mal geklingelt. Ich war daaa. Das war meine Wasserkühlung, Du Hirni. Hmpf, grrr. Ok, dann das kleine Paket öffnen und das Beste daraus machen. Himmel, Arsch und Zwirn. Ok, ich mach es kurz: Festplatten, die sich drehen, so wie früher, gibt’s zwar noch, aber ausser als preiswerten Langzeitspeicher nutzt die keiner mehr. Als Speicher für Betriebssystem, Anwendungen und Spiele sind SSD’s gefragt, die nur noch über die PCIe Schnittstelle auf dem Mainboard direkt montiert werden. Damit sind diese ultraschnell bei Lese-, Kopier- und Übertragungsvorgängen. Was ultraschnell heisst, kann jeder selber googlen, wenn er PCIe (PCI Express) 4.0 SSD in die Suche eingibt. Unser Board unterstützt eine PCIe 4.0 SSD sowie eine zweite SSD mit dem PCIe 3.0 Standard. Die ist ebenso ultraschnell, nur nicht ganz so ultraschnell. Die beiden Riegel sind fix eingebaut. Passende Abstandshalter sind auf dem Board bereits montiert. Die Dinger sind mittlerweile so ultraschnell, dass die auch heiss werden. Daher werden passende, sogenannte Heatsinks über die Riegel geklemmt, um die Wärme abzuleiten. Diese sind bereits mit dem Board im Lieferumfang. Nun gut, das war alles zu SSD’s. Wo ist meine Wasserkühlung? Nein.

Wir haben nur noch Riegel