Feamle Warriors VI – Wenn Gravitation und Katzen auf die Kriegerin treffen

Neulich war ich mal wieder im Playstation Store unterwegs und da ich ja immer gern in der Angebotsecke stöbere, habe ich wieder eine interessante Spieleperle aus Japan gefunden.  Die Gravity Rush Reihe war mir bis dahin noch völlig unbekannt, aber Ähnlichkeiten vom Stil mit „Nier: Automata“ waren erkennbar. Sony hat dem Actiontitel Gravity Rush 2 eine wunderschöne Grafik mit weiter Open World spendiert. Als Spieler kann man die Abenteuer der Protagonisten Kat und Raven erleben, die sich die Gesetze der Physik zueigen machen und sich in schwindelerregenden Höhen über die Schwerkraft hinwegsetzen. Das macht sogar richtig Spass und setzt sich ab vom Masseneinheitsbrei. Dabei müssen zahlreiche Aufgaben gemeistert und herausfordernde Kämpfe bestritten werden. Die ausgedehnte Spielwelt ist weitgehend zerstörbar. Die Geschichte wird in detailreichen Comicsequenzen erzählt, was übrigens auch sehr nett anzuschauen ist, da sich der Comic auch den Bewegungen des Controllers auch leicht anpasst.

Um Euch einen Einblick ins Spiel zu geben, haben wir dieses Mal einen ganz besonderen Trailer zum Spiel gefunden. Viel Spass beim Anschauen. Kleiner Tipp: Die Katze ist der Gravitationserzeuger im Spiel, daher hier auch erstmal ein Katzentrailer der besonderen Art. Wer bis zum Ende durchschaut, sieht dann auch noch was vom Spiel. 🙂

Trailerschnipselei mal 3: Wir erobern, suchen und retten die Welt

Unsere Herbst-Trailersammlung in aller Kürze:

Wir erobern die Welt zurück in Tom Clancy´s neuem Division 2 Trailer (Achtung nur für Erwachsene!!!)

Wir suchen eine neue Welt in Youtube´s eigener neuer Sci-Fi Saga Origin:

Wir retten die Welt, in dem wir zum Mond fliegen im Kickstarter-finanziertem „Deliver us the Moon – Fortuna“ Trailer.

Viel los im Herbst. Und das ist nur der Anfang.

Female Warriors V – Wenn KI und Androiden auf die Kriegerin treffen

200 Sprachen kennt das Haushaltsmodell, der Android AX400, es kann mehr als 10.000 Rezepte kochen, mit Kindern spielen, Märchen erzählen, aufräumen und so weiter. Zwei Jahre Garantie, keinerlei Fabrikationsfehler, zumindest auf den ersten Blick nicht.

Warum ein Female Warrior? Nun, viele dieser helfenden Roboter in „Detroit: Become Human“ entwickeln schon bald ein Eigenleben. Daher stellt sich die Frage: Kommt irgendwann der Punkt, an dem sich künstliche Intelligenz selbständig macht? Äußerlich lassen sich die Roboter im Detroit des Jahres 2038 kaum noch von den Menschen unterscheiden. Dazu entwickeln sie ein nahezu menschliches Bewusstsein, scheinen sogar Emotionen empfinden zu können. Die Ausgangslage ist also spannend. Unser Tipp für mehrere interaktive Filmabende.

Und wer sich immer schon gefragt hat, wie Alexa in echt aussehen könnte:

Kill Them With UX – N26 Tech & Design Events Berlin

Heute besuchen wir das N26 Tech & Design Event Berlin am Potsdamer Platz. Motto: Kill them with UX. Wobei UX für User Experience steht. Da wir immer mal wieder die Entwicklungen im FinTech Bereich beobachten und selber Kunde bei der mobilen Bank N26 sind, schauen wir uns das mal an.

Welchen Einfluss hat User Experience auf die Company oder Brand. Welche Herausforderungen stellen sich in der digitalen und disruptiven Welt? Auf dem Diskussionspanel werden Vertreter von Zalando, N26, Daimler Lab und Business Punk sprechen.

Was ist das nächste „big thing“? Ganz klar. Voice! Unsere Kinder reden schon mit Alexa. Die nächsten zwei, drei Jahre wird sich hier eine Menge tun, so jedenfalls verkünden es die Panelteilnehmer.

Daimler Lab nimmt Stellung zum Thema Mobilität. Nicht wirklich viel Neues, aber autonomes Fahren und Command Car von A nach B wird kommen.

N26 positioniert sich gegen Kryptowährungen. Passt „noch“ nicht zur Brand. Aber individuelle Kontrolle über alle Zahlungen mit personifizierter Statistik wird bald da sein.

Zalando wird im B2B Geschäft wachsen und noch weiter den User personalisieren.

Und User Experience? Ist immer im Vordergrund und wichtiger denn je.

Welches E-Auto Startup macht das Rennen in 2019?

Lässt man mal die klassischen Autobauer aus dem Blickfeld und schaut nicht nur über den Tellerrand, sondern gleich mal auf die anderen „noch kleinen“ Teller, dann offenbart sich derzeit folgendes Bild. Es gibt eigentlich derzeit nur drei ernst zunehmende Start-Ups, die das E-Auto neu erfinden bzw. den Gedanken von Elektromobilität anders angehen wollen. Alle drei wollen 2019/2020 die Serienproduktion starten bzw. erste Serienfahrzeuge ausliefern. Während die klassischen Autobauer lange die Realität hinausgezögert haben und sich nun darauf konzentrieren, ihre vom Kunden geliebten und schweren SUV´s demnächst in teil- oder vollelektrifizierter Version mit gleichbleibend langweiliger Designtristesse herauszubringen, gibt es wirklich innovative Start-Ups, die das Automobil und deren Drumherum komplett neu denken. Das ist uniti, ein Start-Up aus Schweden, der e.Go aus Aachen sowie der Sion der Münchener Sono Motors GmbH.

Alle drei haben eines gemeinsam. Sie sind mutig, hoch innovativ und wollen das Unmögliche schaffen, als kleines und junges Unternehmen ein kompaktes, agiles und bezahlbares E-Auto auf den Markt zu bringen. Jeder auf seine Weise mit unterschiedlichen Alleinstellungsmerkmalen aber mit einem gemeinsamen Ziel, die Welt zu verändern.

Wir haben ja schon Anfang August bekannt gegeben, dass wir den Sion von Sono Motors unterstützen, in dem wir eine Reservierung platziert haben. Doch um ehrlich zu sein, die Chancen, dass dieses Auto zu dem angedacht niedrigen Preis und noch in 2019 auf dem deutschen Markt erscheint, sind noch nicht allzu hoch. Viele Hindernisse werden sich den jungen Start-Ups noch in den Weg stellen. Seien es die schwierigen Zulassungsvorschriften in Deutschland bzw. ganz Europa, die noch kommenden Probleme aus der Fertigungspraxis oder auch Risiken bei der Zulieferung von elementaren Teilen. Dabei sei noch nicht mal der Gegenwind der fossilen Lobby genannt oder das Risiko, dass einer der Gründer nicht doch noch kurz vor Launch aufgibt oder seine Anteile an einen der großen Autobauer verkauft. Auch konzeptionell muss sich noch beweisen, ob der Markt bzw. der Kunde bereit ist, für einen z.B. zunächst nur mit zwei Sitzen ausgestatteten und tempolimitierten Uniti, einen Smart-ähnlichem  e.Go oder mit Solarzellen bestücktem Sion. Nichtsdestotrotz, es bewegt sich was. Und wir drücken allen drei die Daumen. Aber seht selbst und macht Euch ein eigenes Bild:

Driven by the sun – von Sonne und Moos

Im August 2017 präsentierte das junge Startup Sono Motors erstmals einen Prototypen seines Solarautos „Sion“ – bei dem vieles anders gemacht wird als bei traditionellen Autoherstellern. So ist der Fünfsitzer mit 7,5 Quadratmetern Solarzellen bedeckt, die im Idealfall pro Tag genug Strom für 30 Fahrkilometer liefern. Innen soll ein Moosfilter Feinstaub binden, mit dem Sion-Autoakku lässt sich per Schuko-Stecker auch ein Elektrogrill betreiben – oder ein anderes Elektrofahrzeug laden. Mit einer Batterieladung fährt der Wagen 250 Kilometer weit – und das zum Günstig-Preis. Denn der Sion soll zum Marktstart 2019 inklusive Batterie nur rund 20.000 Euro kosten.

Islandmoos als Feinstaubfilter

Wir sind gespannt. Jetzt müssen die drei Sono-Gründer aus München (und, oha, eine Frau ist dabei) das Auto nur noch produzieren, damit wir es auf die Strasse bringen.

Wir finden das Konzept und den Prototypen so spannend, dass wir nun endlich auch unsere Reservierung getätigt haben. Damit sind wir nun Sion-Vorbesteller Nr. 6796. Denn so viele Vorbestellungen hat das Team von Sono Motors bereits mit heutigem Stand eingesammelt und täglich werden es mehr. Wir glauben daran, dass der Sion ein Elektroauto ist, mit dem die Welt wieder ein wenig verändert wird und wir dem Ziel einer nachhaltigen Mobilität näher kommen!

Eine neue Bewegung?

Es geht los. „Die Idee ist gut. Der Zeitpunkt ist richtig gewählt. Das Bedürfnis nach tief greifender Veränderung ist riesig.
Aufbruch aus dem Elfenbeinturm in die Wirklichkeit! – das ist das Gebot der Stunde.“

Aufstehen heisst die neue, ausserparlamentarische Sammlungsbewegung.

Es gibt einen Kulturkampf von rechts. Wir sollten jede Idee ernst nehmen, die sich dem entgegenstellt.“

bangalor.de wird diese neue Bewegung im Auge behalten und bald mehr berichten.

Update 20.08.2018: Überwältigt ist man bei aufstehen.de schon. Und zwar von nun bereits schon 85.000 Unterstützern und mit den am Anfang üblichen Problemen.

Kleine Meerjungfrau erregt Massenauflauf in Kopenhagen

So unschuldig sie da sitzt und unscheinbar aussieht. Trotzdem will jeder, der nach Kopenhagen kommt, diese Skulptur am Hafen von Kopenhagen sehen. Hätte Hans Christian Andersen das vorher gewusst, hätte er sie in seinem Märchen wohl nicht zum Star gemacht.

Ansonsten ist Kopenhagen für uns der schönste Stop auf unserer Reise, wenn auch der letzte, bevor es zurück nach Warnemünde geht.

Im Rosenberg Park stand das – genau – das Rosenberg Schloss.

Tipp für leckere Eiscreme am Hafen. Im Waffelbageren gibt es die besten selbstgemachten Waffeln und Eiscreme Dänemarks, so heisst es. 🙂

Prost – natürlich mit Tuborg Bier.

Nun geht es back home. Warnemünde ist unser letztes Ziel, welches auch der Start unserer Reise war. Um 8 Uhr müssen wir schon unsere Kabinen räumen. Nach dem Frühstück geht es zur Ausschiffung. Um 9:30 Uhr verlassen wir die MSC Orchestra. Wollen wir wiederkommen? Wer weiss?

Kurioses und Wissenswertes zum Leben an Board

Das Schiff ist schon wie ein eigener kleiner Planet. Es gibt diverse Essensäle, Bistros und Bars. Das ist zu erwarten.

Aber es gibt auch ein kleines Krankenhaus (Medical Center), ein Casino, ein Fitness und Wellness Center mit angrenzendem Spa und Sauna Bereich sowie eine Disco im Heck. Als Krönung befindet sich im Bug des Schiffs das Covent Garden Theatre, welches sich als vollwertiges Konzerthaus über drei Etagen erstreckt. Hier mal ein Ausschnitt aus Deck 6.

Ungefähr vier Decks dienen damit dem Entertainment und natürlich auch dem weiteren Konsum der zahlenden Gäste. Eine Shopping Mall bietet alles, was das Herz begehrt. Nach ein, zwei Tagen hat man sich an die ständigen, nur leicht aufdringlichen Offerten an Board aber gewöhnt. Wer dass locker nimmt und auch mal nein sagen kann, wird das Flair auf dem Schiff trotz Massenabfertigung geniessen können. Das Personal ist immer nett und auf dem Schiff gibt es immer versteckte Ecken, in denen man auch mal in Ruhe verweilen kann. Interessant zum Beispiel der Cigar Room, der Card Room oder die Schiffsbibliothek.

Generell ist zu sagen, dass man vom Angebot der aktuellen Tagesaktivitäten insbesondere am Anfang der Kreuzfahrt erschlagen wird. Man wird auch nicht in einer Woche alles durchprobiert haben.

Die Hitzeperiode in der Woche führte bisher zu einer flachen See ohne Seegang. Damit entfiel das Thema Seekrankheit komplett. Im Gegenteil, man vergaß oft, dass man sich ja auf einem Schiff befindet.

Trotz überfülltem Sonnendeck bei dem hervorragend schönen Wetter konnte man doch immer eine Liege erwischen. Die Getränkepreise sind ok, auch wenn man oft darauf hingewiesen wird, ein sogenanntes Drinkpackage zu kaufen, was sich aber nicht wirklich als Kostenersparnis erweist. Wir hatten ausser dem Wasserpaket keine anderen Getränkepakete gebucht, sondern haben immer einzeln quer durch die Getränkekarte bestellt und sind damit auch prima klar gekommen.

Der heutige Tag ist ein kompletter Tag auf See. Morgen laufen wir Kopenhagen, Dänemark an.