Arise – Nach dem Tod erfährst Du erst Dein Leben

Die Überschrift dieses Beitrages soll nicht einschüchtern. Im Gegenteil, denn in „Arise, a simple Story“ stirbt der Hauptcharakter zu allererst, um dann seine ganz persönliche Reise durch die wichtigsten Etappen seines Lebens durchzuführen. Optisch werden die verschiedenen Etappen der Reise hervorragend präsentiert – vom Kennelernen, dem Verlieben, der Frucht dieser Liebe, über Verlust bis hin zum Älterwerden: Man sieht und fühlt die jeweiligen Emotionen, die in jedem Level repräsentiert werden. Aufgelockert wird das Erlebnis durch ein Feature, das man im Großen und Ganzen als Zeitmanipulation bezeichnen kann. Mit dem rechten Stick kann man die Zeit so vor- und zurückdrehen und beispielsweise Herbst und Winter wechseln, Wachstum steuern oder auch einfach nur die Weiterentwicklung (oder den Zerfall) der Natur beeinflussen. So ebnet man sich den Weg in den Leveln, macht Verborgenes sichtbar oder erhält Zugang zu den versteckten Sammelobjekten – und je nach Level und Inhalt bewirkt der zeitliche Ablauf immer etwas anderes. Akustisch wird unser Weg begleitet von einem sanften, wunderschönem Soundtrack, der von David Garcia produziert wurde.

Wieder mal eine kleine Perle im ach so überfrachteten Spielemarkt. Mein Geheimtipp für diesen späten Sommer. Arise gibt es auf XBOX, PS4 und PC.

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