Alle Beiträge von Bangalor

Petrograd – Leningrad

oder St. Petersburg, wie es derzeit heisst, hat uns doch sehr überrascht.

Allein schon der neue Kreuzfahrthafen ist gigantisch, auch wenn sich die Parkplatzsuche unter Kreuzfahrtschiffen als durchaus schwierig gestalten kann.

In St. Petersburg ist die Fahrt mit der Metro eher Pflicht, wie auch der Weg in die tiefgelegenen Stationen.

Der obligatorische Besuch auf einem russischen Bauernmarkt gehört dazu.

Nikolaus der I., getragen nur von den zwei! Beinen seines Pferdes.

Und schon müssen wir weiter.

Next stop: Tallin, Estland.

Erster Tag auf See

Wir steigen in Warnemünde aus dem Zug und sehen folgendes imposantes Bild.

Direkt neben dem Bahnhof parkt die MSC Orchestra und wartet schon. Nach dem ersten Grössenschock nehmen wir erstmal ein erfrischendes Bad in der Ostsee, bevor wir uns entscheiden einzuschiffen. Onboarding/Embarquement completed. Obligatorische Seenotrettungsübung done.

Wir sind drauf auf dem Pott.

Und verlassen Warnemünde gen Helsinki, Finnland.

Wo ist das Schiff?

Über vesselfinder.com könnt Ihr Euch hier die aktuelle Position der MSC Orchestra anzeigen lassen. Somit wisst Ihr immer, wo wir gerade sind.

Noch sind wir allerdings gar nicht auf dem Schiff, sondern sitzen im völlig überfüllten Ostsee-Regionalexpress RE 5 nach Rostock. Gut, dass wir keine Fahrräder mit dabei haben. Die stapeln sich hier im Zug gerade heftig.

Ist das jetzt Backbord?

Wir schauen nach: Backbord (Abkürzung: Bb) bezeichnet, vom Heck zum Bug gesehen, die linke Seite eines Wasser-, Luft- oder Raumfahrzeugs. Die rechte Seite wird mit Steuerbord (Abkürzung: Stb) bezeichnet.

Gut, dann sind wir ja bestens vorbereitet – für unsere erste Kreuzfahrt. Oh, ja. Wir wagen es. Und zwar mit einem Riesenpott, der MSC Orchestra.

16 Bars auf 16 Decks – die MSC Orchestra

Knapp 294 m lang und mehr als 32m breit und mit mehr als 3000 Personen an Bord. Ein schwimmender Club-Party-Wellness-Erlebnis-Dampfer.

Und hier geht´s lang:

Unsere Cruise-Strecke

Weitere Berichte und Fotos – hier in Kürze.

Countdown für den Flug ins All – Viel Glück, Astro Alex

Heute geht es los: Der deutsche Astronaut Alexander Gerst startet zur ISS. In der Schwerelosigkeit warten etliche Experimente auf ihn. Drei Tage dauert der Flug dorthin – den himmlischen Segen dafür hat Gerst schon mal. 6 Monate wird er auf der ISS bleiben.

Um Alexander Ehre und Tribut zu zollen, werden wir für die nächsten 6 Monate seinen Tweet auf unserer Seite live dazuschalten.

Und, wie weit kommt man damit?

E.dis Säule (freigeschaltet mit New Motion Ladekarte) im tiefsten Fürstenwalde

Kurzes Update, wie versprochen. Es ist Sommer (nun ja, fast).

Waren wir im Winter bei minus 15 Grad unterwegs, nahmen wir leicht skeptisch die 145 km Gesamtreichweite (Comfort Modus); 160 km (Eco Pro Modus) und 170 km (Eco Pro+ Modus) zur Kenntnis, die uns im Display unseres i3 angezeigt wurden. Immerhin, denn wenn man so einen Akkumulator unter den Sitzen besitzt (Batterie ist es ja nicht, um hier mal präzise den Fachausdruck zu nutzen, räusper), dann ist man sich natürlich bewusst, dass dieser Akku halt temperaturabhängig ist. Sehr temperaturabhängig.  Von den theoretisch und im Prospekt leicht vollmundig verkündeten „bis zu“ 300 km Reichweite macht man automatisch von sich aus immer einige Abzüge. Das ist man gewohnt, auch wenn mittlerweile die Messverfahren zur Heranziehung und Berechnung der Reichweiten strenger werden und heutzutage eher konservativere Zahlen verkündet werden. Trotzdem, der Winter war ein guter Test und beschrieb unseren Worst Case, denn es konnte reichweitentechnisch ja im Sommer nur besser werden.

Nun haben wir gerade eine Hitzewelle und Temperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius am Vormittag, perfekt für den Elektromobilisten und natürlich unseren Akku. Schon wieder fast zu perfekt, denn natürlich, wenn es zu heiß wird, dann muss der Akku wieder gekühlt werden und damit sinkt die Reichweite wieder. Paradoxe Welt, oder? 🙂

Trotzdem, an einem Tag mit ca. 20 Grad Durchschnittstemperatur machte ich also nun folgendes Beweisfoto von unserem Display.

280 km Reichweite (Eco Pro+ Modus)

Das kommt nun schon eher an die 300 km theoretischer Reichweite ran. Wohlgemerkt die 280 km beziehen sich auf Stadtfahrten. Würde man eine Autobahnstrecke ins Navi eintippen, würde dies sofort in die Reichweitenkalkulation miteinbezogen werden. Aus den schönen 280 km würden dann sofort eher 220 km werden. Aber hey, 280 km. Es geht also. Bis zum nächsten Update.