Archiv der Kategorie: Technik

Kill Them With UX – N26 Tech & Design Events Berlin

Heute besuchen wir das N26 Tech & Design Event Berlin am Potsdamer Platz. Motto: Kill them with UX. Wobei UX für User Experience steht. Da wir immer mal wieder die Entwicklungen im FinTech Bereich beobachten und selber Kunde bei der mobilen Bank N26 sind, schauen wir uns das mal an.

Welchen Einfluss hat User Experience auf die Company oder Brand. Welche Herausforderungen stellen sich in der digitalen und disruptiven Welt? Auf dem Diskussionspanel werden Vertreter von Zalando, N26, Daimler Lab und Business Punk sprechen.

Was ist das nächste „big thing“? Ganz klar. Voice! Unsere Kinder reden schon mit Alexa. Die nächsten zwei, drei Jahre wird sich hier eine Menge tun, so jedenfalls verkünden es die Panelteilnehmer.

Daimler Lab nimmt Stellung zum Thema Mobilität. Nicht wirklich viel Neues, aber autonomes Fahren und Command Car von A nach B wird kommen.

N26 positioniert sich gegen Kryptowährungen. Passt „noch“ nicht zur Brand. Aber individuelle Kontrolle über alle Zahlungen mit personifizierter Statistik wird bald da sein.

Zalando wird im B2B Geschäft wachsen und noch weiter den User personalisieren.

Und User Experience? Ist immer im Vordergrund und wichtiger denn je.

Welches E-Auto Startup macht das Rennen in 2019?

Lässt man mal die klassischen Autobauer aus dem Blickfeld und schaut nicht nur über den Tellerrand, sondern gleich mal auf die anderen „noch kleinen“ Teller, dann offenbart sich derzeit folgendes Bild. Es gibt eigentlich derzeit nur drei ernst zunehmende Start-Ups, die das E-Auto neu erfinden bzw. den Gedanken von Elektromobilität anders angehen wollen. Alle drei wollen 2019/2020 die Serienproduktion starten bzw. erste Serienfahrzeuge ausliefern. Während die klassischen Autobauer lange die Realität hinausgezögert haben und sich nun darauf konzentrieren, ihre vom Kunden geliebten und schweren SUV´s demnächst in teil- oder vollelektrifizierter Version mit gleichbleibend langweiliger Designtristesse herauszubringen, gibt es wirklich innovative Start-Ups, die das Automobil und deren Drumherum komplett neu denken. Das ist uniti, ein Start-Up aus Schweden, der e.Go aus Aachen sowie der Sion der Münchener Sono Motors GmbH.

Alle drei haben eines gemeinsam. Sie sind mutig, hoch innovativ und wollen das Unmögliche schaffen, als kleines und junges Unternehmen ein kompaktes, agiles und bezahlbares E-Auto auf den Markt zu bringen. Jeder auf seine Weise mit unterschiedlichen Alleinstellungsmerkmalen aber mit einem gemeinsamen Ziel, die Welt zu verändern.

Wir haben ja schon Anfang August bekannt gegeben, dass wir den Sion von Sono Motors unterstützen, in dem wir eine Reservierung platziert haben. Doch um ehrlich zu sein, die Chancen, dass dieses Auto zu dem angedacht niedrigen Preis und noch in 2019 auf dem deutschen Markt erscheint, sind noch nicht allzu hoch. Viele Hindernisse werden sich den jungen Start-Ups noch in den Weg stellen. Seien es die schwierigen Zulassungsvorschriften in Deutschland bzw. ganz Europa, die noch kommenden Probleme aus der Fertigungspraxis oder auch Risiken bei der Zulieferung von elementaren Teilen. Dabei sei noch nicht mal der Gegenwind der fossilen Lobby genannt oder das Risiko, dass einer der Gründer nicht doch noch kurz vor Launch aufgibt oder seine Anteile an einen der großen Autobauer verkauft. Auch konzeptionell muss sich noch beweisen, ob der Markt bzw. der Kunde bereit ist, für einen z.B. zunächst nur mit zwei Sitzen ausgestatteten und tempolimitierten Uniti, einen Smart-ähnlichem  e.Go oder mit Solarzellen bestücktem Sion. Nichtsdestotrotz, es bewegt sich was. Und wir drücken allen drei die Daumen. Aber seht selbst und macht Euch ein eigenes Bild:

Driven by the sun – von Sonne und Moos

Im August 2017 präsentierte das junge Startup Sono Motors erstmals einen Prototypen seines Solarautos „Sion“ – bei dem vieles anders gemacht wird als bei traditionellen Autoherstellern. So ist der Fünfsitzer mit 7,5 Quadratmetern Solarzellen bedeckt, die im Idealfall pro Tag genug Strom für 30 Fahrkilometer liefern. Innen soll ein Moosfilter Feinstaub binden, mit dem Sion-Autoakku lässt sich per Schuko-Stecker auch ein Elektrogrill betreiben – oder ein anderes Elektrofahrzeug laden. Mit einer Batterieladung fährt der Wagen 250 Kilometer weit – und das zum Günstig-Preis. Denn der Sion soll zum Marktstart 2019 inklusive Batterie nur rund 20.000 Euro kosten.

Islandmoos als Feinstaubfilter

Wir sind gespannt. Jetzt müssen die drei Sono-Gründer aus München (und, oha, eine Frau ist dabei) das Auto nur noch produzieren, damit wir es auf die Strasse bringen.

Wir finden das Konzept und den Prototypen so spannend, dass wir nun endlich auch unsere Reservierung getätigt haben. Damit sind wir nun Sion-Vorbesteller Nr. 6796. Denn so viele Vorbestellungen hat das Team von Sono Motors bereits mit heutigem Stand eingesammelt und täglich werden es mehr. Wir glauben daran, dass der Sion ein Elektroauto ist, mit dem die Welt wieder ein wenig verändert wird und wir dem Ziel einer nachhaltigen Mobilität näher kommen!

Juice, wir brauchen mehr Juice

Fertig gebaut, aber noch nicht zugelassen.

Während unser Stromer nun mittlerweile fertig zusammengebaut wurde, warten wir also auf die Zulassung. Das kann in Berlin dann schon mal 3 Wochen dauern. Willkommen im Verwaltungsland Berlin. Ein Elektro-Kennzeichen mit der besonderen Endung „E“ wird es trotzdem werden. Wir nutzen die Zeit, um uns mit Ladeinfrastruktur und -equipment zu beschäftigen. Als quasi Notladehilfe für unterwegs haben wir uns für den Juice Booster 2 der Juice Technology AG entschieden.

Juice Booster 2

Dieser handliche Zylinder mit entsprechendem Adapterkabel fungiert als mobile Wallbox für unterwegs, falls doch mal keine passende Ladesäule vorhanden ist oder man unerwartet vor einer Defekten steht. Zahlreiche Adapterkabel für 16A, 32A CEE in rot und blau (einigen als Campingstecker bekannt) sowie ein Typ 2 Stecker lassen uns im Notfall auch an jeder Industrie-Kraftstromsteckdose eines Bauern- oder Gasthofes laden. Vollautomatische Ladestromerkennung inklusive. Der Juice Booster 2 und seine Adapter passen samt 10 Meter Verlängerungskabel unter die Fronthaube unseres Stromers. Dann kann es ja losgehen. Moment, ach ja, da fehlt ja noch was. Das Auto.

 

Born Electric – unser Stromer wird gebaut

Nachhaltig produziert und zu 95% recyclebar. 53 Plastikflaschen mussten allein für die Sitzbezüge herhalten, um zusammen mit Naturwolle den Innenraum zu verschönern. Schnell nachwachsendes Eukalyptusholz findet sich auf der Oberfläche der Frontarmaturen.  Die Pflanze Hibiscus cannabinus, aus der Gattung der Malve, besser bekannt als Kenaf, dient in einem Kenaf-Kunststoff-Verbund als Türträger und Abdeckung für die Instrumententafel. Die Fahrzeugstruktur besteht aus leichtem Karbonfaserverbund, das Chassis ist komplett aus Aluminium, die Karosserie aus Kunststoff.

Im Video oben seht ihr den vereinfachten Bauprozess. Unser Stromer verzichtet auf den benzinbetriebenen Range Extender und wird damit noch leichter und somit 100% elektrisch.

In Leipzig wird alles zusammengebaut. Der komplette Produktionsprozess ab Chassis in allen ausführlichen  Details hier:

Und so wird das Battery Module zusammengebaut:

 

Wir wagen es – Going electric

Wer sich zuerst bewegt, bewegt die Welt.

Die Welt ist in Bewegung. Wir sind in Bewegung. Und Bewegung bringt immer etwas Spannendes mit sich: Veränderung.

Was wollen wir? Wie denken wir in Zukunft über unsere Mobilität nach? Was ist wirklich nachhaltig?

Uns führt dieser Weg erstmals in die nachhaltige Mobilität. Wir wollen kein „Auto“. Kein Hybrid. Kein Range Extender. Wir wollen mehr als das. Den Beweis, wie sich Nachhaltigkeit und pure elektrische Fahrfreude perfekt ergänzen.

Versuchen wir immer noch das jetzige Verbrenner-Mobilitätsdenken einfach mit einem „Öko-E-Antrieb“ zu versehen? Deshalb wollen alle 800 km elektrische Reichweite und superschnelle Ladeleistung?

Downsizing und die Reduzierung von Fahrten und Fahrzeugen ist noch wenig in den Köpfen vorhanden. Ein „weiter so“, nur eben elektrisch, wird nicht funktionieren und sollte auch nicht gefördert werden.

Wir sind bereit für die leise Revolution. 100 Prozent elektrisch.

Jetzt ist die Zeit, voranzugehen. Layla und Bangalor werden Pioniere der ultimativen Elektromobiliät, ohne wenn und aber.

Denn Pionieren stehen alle Wege offen.

Wir haben heute bestellt. Bleibt dran, in Kürze mehr…

Bangalor eingeladen zum ROG-Event: „Join the Republic | ASUS ROG“ in Berlin

http://www.asus-rog.de/event2017/rogday

Schaun wir mal. Einladung nur auf Bewerbung. Neueste Hardware, neueste Spiele, alles zum Anfassen. Und danach eine After-Show Party. Das klingt ja interessant. Bilder folgen.

Ab 15 Uhr auch im Livestream über ROG.

Hier nun die Bilder:

Nett hier
Casemodding mit RGB Show an jeder Station
Playing Elex
Hier kümmert man sich noch um Gamer
Das neue Maximus Ranger IX Motherboard mit eingebauter Wasserkühlung. Lechz.
Und wieder RGB Lighting vom Feinsten.
Göttin Poseidon ist auch hier… und Bangalor
Und nochmal ein Casemod in Lila

Euer Bangalor

Republic of Gamers

Back to the drum – von Knöpfen, Tasten und Reglern, die Musik machen

Roland AIRA Rhythm Performer TR-8 und Voice Transformer VT-3

Ich halte den Artikel hier absichtlich kurz und lasse eher die Musik sprechen. Als langjähriger Besitzer einer (auch schon legendären) Roland MC-303 Groovebox und in Ehrfurcht vor den nun schon 30 Jahre alten analogen Drumsequenzern TR-909 und TR-808 von Roland, die zu horrenden Preisen in rarer Stückzahl manchmal noch angeboten werden, hat Roland doch mal wieder was Altes neu aufgelegt. Und das richtig gut. Die AIRA Series. Und davon den TR-8 und VT-3, die nun auch meinen Instrumenten-Fuhrpark bereichern. Da die meisten Personen wohl noch nie von Roland und den oben genannten Ziffernabkürzungen gehört haben, hier nun die Erklärung in Form von Musik. Und KiNK kann es super präsentieren. Viel Spass.


Und hier nochmal die Einbindung einer TR-8 in ein Live-DJ Set von KiNK: