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Almost Home – Ich will!!! endlich!!! nach Hause!!!

Nicht mehr weit

Wir wollen endlich nach Hause. Kein Bock mehr. Es ist für einen Menschen nicht zumutbar, ohne Kälteschlafkammern längere Reisen durch den Weltraum durchzuführen.

Wir sind nun über ein Jahr, genauer gesagt 13 Monate und 10 Tage, unterwegs. Auch wenn der Weg seit Colonia und Jaques Station nun mit Zwischencamps versehen ist, zieht sich die Rückreise wie ein anamorpher Kaugummi. Auch wenn unser auf Jaques umgebauter Antrieb mittlerweile Neutronensprünge schafft, dehnt sich der letzte Abschnitt ins Unermessliche eines langkettigen Kohlenwasserstoffes. Auch wenn wir Entdecker und Erforscher sind, wollen auch wir wieder einmal zurück …nach Hause.

Wir haben das für uns letzte Zwischencamp  bereits hinter uns gelassen. Auf dem Amundsen Terminal haben wir nochmal notwendige Reparaturen durchgeführt. Und sogar eine fette Strafe kassiert, als die örtlichen (und damit im Recht stehenden – seufz) Sicherheitskräfte unseren LARGE DATA SURVEY CONTAINER gescannt hatten. Da dieser weder registriert noch scannbar war (logisch) durften wir 76.000 Credits blechen. Grund: „Illegal Cargo“.

Ein letzter Auftankstopp im Amundsen Terminal

Deshalb waren wir nach Erledigung aller notwendigen Arbeiten am Schiff schnell wieder weg und sind nun hoffentlich bald im Anflug auf SOL. Home.

Nur noch 4.000 Lichtjahre. Prepare for JUMP, …3,…..2,…..1……

 

Wer ist Gigarin?

Anflug auf Gigarin Gate
Anflug auf Gigarin Gate

Wir haben das zweite Basecamp auf der Reise von Jaques zurück nach SOL erreicht. Bei der Namensgebung hat sich wohl jemand leicht vertan, falls dieser Außenposten nach dem ersten Kosmonauten im Weltall Juri G(a)garin benannt werden sollte. Nun gut, es soll uns nicht hindern, dass wir uns hier von der anstrengenden Reise  erholen wollen.

Im Dock
Im Dock

Es war ein „ultrafast and bumpy ride“ über den Neutronenstern-Highway. Wieder einmal haben wir bizarre Sternenkonstellationen gesehen. Diesmal auch direkt um einen Neutronenstern herum, der  mit einem roten T-Tauri Stern schmuste, bewacht von einer eifersüchtigen, gelben Sonne:

Neutronenstern mit Gesellschaft
Neutronenstern mit Gesellschaft

Ich schaue auf unsere Galaxy Map und lasse mir die Zeitstempel auf der Route anzeigen. So langsam wird es Zeit, nach Hause zu kommen, nach knapp einem Jahr durch die Galaxis:

Endspurt - Noch 20 Tage bis Weihnachten
Endspurt – Noch 20 Tage bis Weihnachten

Bye Jaques – Hello Polo…on the Neutron Highway

Neutronenstern am Limit
Neutronenstern am Limit

Das Leben rund um Jaques wird mir nun zu eintönig. Jeden Abend finde ich mich in seiner Bar wieder. Nicht gut. „Tagsüber“ fliege ich Handelswaren, Erze, Lebensmittel oder nicht ganz so legale Ware zwischen den 8 Stationen hin und her. Der Verdienst ist mager, aber ich beteilige mich am Aufbau von COLONIA. Ich war noch nie so beeindruckt von der Emsigkeit und dem Streben der Kolonisten hier draußen. Sie haben im wahrsten Sinne aus dem Nichts eine zweite, neue Welt erbaut. Eine zweite Heimat. Und ich bin mir sicher, falls ich wieder einmal zurückkehre nach COLONIA, wird mich eine neue Nation großen Ausmaßes erwarten und mir hoffentlich weiterhin freundlich begegnen.

Doch Dr. Han von der UCF wartet nun schon seit 11 Monaten auf mich – und meine Daten. Ich muss zurück. Zurück in die „Blase“, wie alle die erste Welt nennen. Mit dem neuen FSD Antrieb und der Möglichkeit, diesen bei dem nicht ungefährlichen Manöver an einem Neutronenstern zu überladen, kann die „Glan Naur“ nun lange Sprungdistanzen überwinden. Mulmig ist mir nach wie vor.

Die Strecke von COLONIA zurück nach SOL bemisst 22.000 Lichtjahre. Mittlerweile wurden auf dieser Route von eifrigen Forschern nahe gelegene Neutronensterne kartografiert und zu einem, nun sagen wir mal “ interstellarem Express-Highway-Netz“ zusammengefügt.

Es liegen sogar einige Zwischenstationen in Form von planetaren Außenposten  auf der Route, die als Tankstelle und Rastplatz dienen. Man muss die Route also nicht mehr komplett in einem Rutsch durchfliegen. Ein Mehrgewinn an Sicherheit. Erschreckend, wie schnell auch hier der Mensch sich ausbreitet. Je weiter wir in den Weltraum vordringen, umso mehr finden wir von dem, was wir immer noch nicht vollständig verstehen. Nun, wo sogar schon immer mehr unbekannte , extraterrestrische Schiffswracks und Ruinen auf fernen Planeten gefunden werden, wissen wir schon lange, wir sind nicht die ersten hier. Und es gibt immer wieder neue Phänomene im Weltraum, die mich komplett von Neuem erstaunen. Auch wenn ich schon so einige schwarze Löcher gesehen habe, dieses war in seiner Form neu:

a donut black hole
a donut black hole

Zum ersten Basiscamp POLO HARBOUR sind es von COLONIA rund 4.800 Lichtjahre. Eigentlich ziemlich weit und man hat zwei bis drei Wochen Flugzeit vor sich. Mit dem neuen Antrieb brauchen wir nur 4 Tage! Wahnsinn! Wir fliegen in den Orbit des Planeten, auf dem dieser ferne Außenposten müden Reisenden Unterschlupf gewährt.

Anflug auf Polo Harbour
Anflug auf Polo Harbour

Wir staunen nicht schlecht. Von wegen klappriger Außenposten, das hier ist 4 Sterne Luxus:

Wo ist das Landepad?
Wo ist das Landepad?

Was zu trinken wird es hier ja wohl geben.

Immer diese Werbetafeln...selbst hier.
Immer diese Werbetafeln…selbst hier.

Wir landen auf Pad 6. Welcome to POLO HARBOUR.

Und einen Kartografieschalter der UCF gibt es hier natürlich auch. Wir nutzen den und geben die Scandaten zu unseren besuchten Systemen aus dem Logbuch ab. Natürlich haben wir wieder etliche neue und als Erster entdeckt:

Bei der Karthografieabteilung -und wieder Erstentdecker
Bei der Kartografieabteilung -und wieder Erstentdecker

Die Scandaten für Dr. Han kann und darf ich nur persönlich abgeben. Mittlerweile frage ich mich schon, warum. Hmm…

 

Technical stress test: supercharging FSD in neutron stars

Gravitational waves of a Neutron Star
Gravitational waves of a neutron star

Wir haben unseren Mining T6 Transporter wieder bei Jaques abgegeben. War ja auch nur leihweise. Unsere ASP Explorer, die „Glan Naur“ war nun seit einigen Wochen in der Generalüberholung und wurde einmal komplett durchgecheckt. Viele Komponenten wurden ausgetauscht und sie erhielt sogar neue Anbauteile, die sie nun etwas anders aussehen lässt.

Frisch überholt und erneuert
Frisch überholt und erneuert – und mit Goldlack!!!

Die neuen Heck- und Seitenspoiler sollten im Atmosphärenflug bessere Gleitstabilität bieten. Und auch die Außenhülle wurde mit einer hitze-resistenteren Lackierung erneuert. Und das Beste war die neue Lackfarbe: sie war Gold!

Bei einer Testtour im Gürtel flogen wir an der dortigen Sonne vorbei, um die Hitzedämpfung zu testen. Wir waren beeindruckt, wie schön die Reflektionen im  gleißenden Licht aussahen:

Golden Glan Naur
Golden Glan Naur

Auch unser neuer FSD Antrieb wurde getestet. An den austreibenden Gravitationstrichtern von Neutronensternen war es nun möglich den FSD Antrieb zu überladen. Die Sache war eigentlich ziemlich einfach. In Richtung des Austrittsstrom in die Gravitationswelle am hinteren Ende des Trichters hineinfliegen und sich durchschütteln lassen. Entweder man wird zerrissen oder man überlebt es. Als Belohnung konnte man bei seinem nächsten Hyperraumsprung nun aber über 140 und mehr anstatt 33 Lichtjahre weit springen. Risky but efficient. Hier der Beweis:

145 Lichtjahre- und da geht noch mehr
145 Lichtjahre- und da geht noch mehr

Die 2. Blase wächst und wächst…Come to Colonia!

Blick auf Jaques

Transmission encoding:


Bericht an Dr. Han (UCF), Entwicklung rund um Jaques Station:

Hallo Dr. Han,

ich bin nun schon seit 4 Wochen bei Jaques und bin nun Mitglied des Colonia Citizen Network sowie des CCN Nebula Projects. Ebenfalls nehme ich an den Geographical Surveys teil. Hier die jeweiligen Badges:

Colonia Citizen Network
Colonia Citizen Network
https://forums.frontier.co.uk/showthread.php/282462-The-Colonia-Citizens-Network
https://forums.frontier.co.uk/showthread.php/282462-The-Colonia-Citizens-Network 
Badge der lokalen Karthografieeinheit
Badge der lokalen Karthografieeinheit

Wenn ich so nachdenke, dann passiert hier draussen ziemlich viel in kurzer galaktischer Zeit. Am Anfang war hier ja gar nix. Dann kam Jaques und mit ihm seine Station. Soweit draußen – 22.000 Lichtjahre von zu Hause. Das war ja schon mal etwas. Dann gab es sogar auch eine erste kleine Kolonie auf dem Planeten neben Jaques: Den Colonia Hub. Und nun ist hier richtig was los – die zweite Blase entwickelt sich.

Beim zufälligen Herumfliegen für das gerade stattfindenden Mining-Community Goal entdeckte ich hier immer mehr von neuen Stationen und Außenposten. Ich habe übrigens die „Glan Naur“ in Jaques Schiffshangar zur Generalüberholung gegeben. Das hat sie sich verdient. Als Ersatz habe ich leihweise von Jaques einen kleinen T6-Transporter mit Mining Ausrüstung erhalten, um in den nahegelegenen Asteriodengürteln nach Palladium zu schürfen.

klein, wendig und rot - mein T6 (geliehen)
klein, wendig und rot – mein T6 (geliehen)
Beim Mining mit Abbaulasern und Raffinerie
Beim Mining mit Abbaulasern und Raffinerie

Eine gelungene Abwechslung zu den letzten, einsamen Monaten im Deep Space, da man hier auch andere Commander beim Mining antrifft.

Cmdr BarFly in seiner Python
Cmdr BarFly in seiner Python

Hier nun mal eine kleine Auflistung von Stationen, die es hier nun in der zweiten Blase gibt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), damit die Entwicklung verfolgten werden kann.

Colonia – Jaques Station (Tourism) Population: 750

Colonia – Colonia Hub -planetare Station- (Extraction, Industrial) Population: ? (geschätzt: 100)

EOL PROU YD-W B17-1 – Alakor´s Research Post-Outpost- (Service) Population: 1.500 

EOL PROU LW-L C8-76 – Colonia Dream (Industrial, Refinery) Population: 60

EOL PROU LW-L C8-306 – Dervish Platform -Outpost-(High Tech) Population: 4.500

EOL PROU YD-W B17-5 – Diva Mines -Outpost-(Service) Population: 1.900

EOL PROU LW-L C8-28 – Malik Station -Outpost-(Refinery) Population: 3.200

EOL PROU LW-L C8-138 – Morten´s Paradise -Outpost-(Extraction) Population: 20.000

EOL PROU LW-L C8-133 – The Pit -Outpost-(Extraction) Population: 2.000

EOL PROU LW-L C8-133 – Vitto Orbital -Outpost-(Agriculture) Population: 15.000

Hochgerechnet leben in der zweiten Blase nun schon schätzungsweise mehr als 48.910 Menschen. Und hier fliegen auch schon eine Menge Touristen herum (heftiger Beluga Verkehr), wahrscheinlich nicht nur um den Jaques Visitor Beacon zu sehen.

Jaques Tourist Beacon
Jaques Tourist Beacon

Mir gefällt es hier und ich werde wohl noch länger hier bleiben und die Entwicklung verfolgen.

Mit den besten Fluggrüßen von Jaques Bar

Cmdr Bangalor

Transmission ended