Welches E-Auto Startup macht das Rennen in 2019?

Lässt man mal die klassischen Autobauer aus dem Blickfeld und schaut nicht nur über den Tellerrand, sondern gleich mal auf die anderen „noch kleinen“ Teller, dann offenbart sich derzeit folgendes Bild. Es gibt eigentlich derzeit nur drei ernst zunehmende Start-Ups, die das E-Auto neu erfinden bzw. den Gedanken von Elektromobilität anders angehen wollen. Alle drei wollen 2019/2020 die Serienproduktion starten bzw. erste Serienfahrzeuge ausliefern. Während die klassischen Autobauer lange die Realität hinausgezögert haben und sich nun darauf konzentrieren, ihre vom Kunden geliebten und schweren SUV´s demnächst in teil- oder vollelektrifizierter Version mit gleichbleibend langweiliger Designtristesse herauszubringen, gibt es wirklich innovative Start-Ups, die das Automobil und deren Drumherum komplett neu denken. Das ist uniti, ein Start-Up aus Schweden, der e.Go aus Aachen sowie der Sion der Münchener Sono Motors GmbH.

Alle drei haben eines gemeinsam. Sie sind mutig, hoch innovativ und wollen das Unmögliche schaffen, als kleines und junges Unternehmen ein kompaktes, agiles und bezahlbares E-Auto auf den Markt zu bringen. Jeder auf seine Weise mit unterschiedlichen Alleinstellungsmerkmalen aber mit einem gemeinsamen Ziel, die Welt zu verändern.

Wir haben ja schon Anfang August bekannt gegeben, dass wir den Sion von Sono Motors unterstützen, in dem wir eine Reservierung platziert haben. Doch um ehrlich zu sein, die Chancen, dass dieses Auto zu dem angedacht niedrigen Preis und noch in 2019 auf dem deutschen Markt erscheint, sind noch nicht allzu hoch. Viele Hindernisse werden sich den jungen Start-Ups noch in den Weg stellen. Seien es die schwierigen Zulassungsvorschriften in Deutschland bzw. ganz Europa, die noch kommenden Probleme aus der Fertigungspraxis oder auch Risiken bei der Zulieferung von elementaren Teilen. Dabei sei noch nicht mal der Gegenwind der fossilen Lobby genannt oder das Risiko, dass einer der Gründer nicht doch noch kurz vor Launch aufgibt oder seine Anteile an einen der großen Autobauer verkauft. Auch konzeptionell muss sich noch beweisen, ob der Markt bzw. der Kunde bereit ist, für einen z.B. zunächst nur mit zwei Sitzen ausgestatteten und tempolimitierten Uniti, einen Smart-ähnlichem  e.Go oder mit Solarzellen bestücktem Sion. Nichtsdestotrotz, es bewegt sich was. Und wir drücken allen drei die Daumen. Aber seht selbst und macht Euch ein eigenes Bild:

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